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Historische Straßenschilder stehen zum Verkauf

Die Tafeln zu je 50 Euro gibts im Bauhof Rossau.
Ab sofort werden die Straßentafeln nicht mehr wie bisher versteigert, sondern direkt im im Amt für Straßenbetrieb, Rossaugasse 4 direkt an die Bevölkerung verkauft. Die aktuell rund 300 Tafeln stammen vorwiegend aus den Stadtteilen Reichenau, Pradl und Olympisches Dorf.

Tiefbaureferentin Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und der für Straßenbetrieb zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann informierten am 16. Oktober im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit Ing. Herbert Schwarz (Referat Straßenverwaltung) über die neue Vorgangsweise.

„Wer ein spezielles Interesse oder eine persönliche Verbindung zu einer bestimmten Straße hat, ist herzlich eingeladen, die betreffende Tafel für sich oder auch als Geschenk für jemanden anderen zu erstehen“, so der Aufruf von Vizebürgermeisterin Pitscheider. „Der gesamte Erlös wird wie bisher karitativen Zwecken zugute kommen“, informierte Vizebürgermeister Kaufmann.

Bisher 63.000 Euro Erlös
Viermal – von 2009 bis 2012 – wurden die historischen Innsbrucker Straßentafeln mit großem Erfolg versteigert: „Rund 63.000 Euro konnten bisher verschiedenen sozialen Zwecken zur Verfügung gestellt werden,“ so Schwarz. Der Stadtsenat beschloss jedoch aufgrund rückläufiger Versteigerungserlöse, keine weitere Auktion durchzuführen und den Ablauf neu zu organisieren. Weitere rund 750 alte, vorwiegend im westlichen Stadtgebiet Innsbrucks befindliche Tafeln werden in den nächsten drei Jahren sukzessive gegen die neuen, rotbraunen Schilder ausgetauscht.
16. Oktober 2013