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heller Tag

Milena Meller stellt in der Galerie im Andechshof aus.
(RMS) Die Galerie im Andechshof präsentiert im Mai neue Werke der Innsbrucker Künstlerin Milena Meller. Am Abend des 4. Mai wurde die Ausstellung von Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser und Galerieleiter Horst Burmann in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet. Schriftstellerin Erika Wimmer sprach einführende Worte zur Künstlerin und ihrem Werk.

Ausgangspunkt der Ausstellung „heller Tag“ ist eine Bus- und Zughaltestelle in Holland. Dort wartend, fotografierte die Künstlerin an einem lichten Frühlingstag die Szenerie und entwickelte daraus eine Bilderserie. Es entstanden Bildvariationen aus Zooms, Ausschnitten, fotografiert, gemalt, wieder fotografiert, übermalt. Aus den einzelnen Bildern bildet sich ein großes wachsendes variables Bild, das sich stetig verändern kann.

Teilweise in die Szene ragende Körper, bewusst ins Bild platziert, suggerieren Stills aus einem fiktiven Film, wobei die Bildfragmente auch Hintergründe von fiktiven Gemälden sein könnten. Scheinbare Momentaufnahmen werden in die Nähe geholt. Ein Platz wird von seinem zeitlichen und örtlichen Kontext gelöst und dadurch zu einem allgemeingültigen Ort, sowohl fern als auch nah.

Zur Person
Milena Meller wurde 1964 in Innsbruck geboren, machte ursprünglich eine musikalische Ausbildung, studierte Musikwissenschaft und Philosophie. Seit 1990 widmet sie sich zunehmend der Fotografie und Malerei, ist seit 2009 Mitglied der Tiroler Künstlerschaft, und seither auch verstärkt mit Einzelausstellungen in der Innsbrucker Kunstszene vertreten. In der Galerie im Andechshof stellt die Künstlerin zum ersten Mal aus.

Galerie im Andechshof
Die Galerie im Andechshof besteht seit 20 Jahren. Konzeptionell hat sich die städtische Galerie in der Innsbrucker Altstadt der Förderung junger Talente verschrieben und soll eine Plattform für deren künstlerische Karrieren bieten. Seit 1991 haben rund 200 KünstlerInnen ausgestellt.

Galerie im Andechshof, Innrain 1/Altstadt, 6020 Innsbruck
Tel. 0512-5360 1654, post.kulturamt@innsbruck.gv.at , www.innsbruck.at
05. Mai 2011