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Verlegung der Haltestelle in der Heiliggeiststraße

Maßnahme soll Wohnqualität zurückgeben

„Die Beschwerden von Anrainerinnen und Anrainern in der Heiliggeiststraße häufen sich“, berichtet Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider: „Die dortige Bushaltestelle sorgt für chaotische Zustände, die die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner stark beeinträchtigt.“ Aus diesem Grund solle der Gelegenheitsverkehr demnächst verlegt und die Haltestelle von Fernverkehrslinien nicht mehr bedient werden.

Momentan werden mögliche Standortalternativen geprüft. Zu diesem Zweck wird von der Vizebürgermeisterin eine Gesprächsrunde mit VertreterInnen der Busunternehmen und möglichen StandortgeberInnen einberufen. „Eine neue alternative Haltestelle soll sowohl mit dem öffentlichen Verkehr als auch mit dem Individualverkehr für alle einfach und bequem zu erreichen sein“, erläutert Mag.a Sonja Pitscheider.

Ziel: AnrainerInnen ein Wohnen wieder ermöglichen

Bereits im Februar dieses Jahres berichtete eine Bürgerinitiative – deren Mitglieder beinahe alle in der Heiliggeiststraße wohnen – Vizebürgermeisterin Pitscheider von der problematischen Verkehrssituation. Neben Linien der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) wird der innerstädtische Straßenzug auch von Linien des Verkehrsverbund Tirols (VVT) genutzt. In den letzten Jahren kamen schließlich auch noch internationale Fernlinien und der Gelegenheitsbusverkehr hinzu. Täglich befahren mehr als 1.500 Busse die Heiliggeiststraße, dies ergab eine eigens beauftragte Verkehrszählung. 

Gerade die Tatsache, dass Reisende oftmals von Angehörigen mittels PKW zur Haltestelle gebracht oder von dort abgeholt werden, führt in Bezug auf den Fernbus- und Gelegenheitsverkehr zu einer Zusatzbelastung der AnwohnerInnen. Nicht nur Reisebusse sondern auch PKWs blockieren dadurch oft Haltestelle und Straße.

„Um weiterhin alle dortigen innerstädtisch notwendigen Funktionen erfüllen zu können und vor allem um den Anwohnerinnen und Anwohnern überhaupt wieder ein Wohnen ermöglichen zu können, ist die Verlegung der Haltestelle für den Gelegenheitsverkehr unumgänglich“, fasst die Vizebürgermeisterin zusammen. Aufgrund der bekannten Problematik wurde mit den betroffenen Verkehrsunternehmen bereits im Vorfeld ein ausführliches Gespräch geführt. AA