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Heiliger Josef findet Herberge im Rathaus

Aktion der Diözese Innsbruck
Der Heilige Josef ist nicht nur Landespatron Tirols, sondern auch eine zentrale Figur der Weihnachtsgeschichte. Die Herbergsuche von Josef und seiner hochschwangeren Maria ist dabei wesentlicher Teil. Noch heute wird in Tirol der traditionelle Adventbrauch der Herbergsuche gepflegt.

Eine ganz neue Dimension jedoch erreicht die Herbergsuche des Hl. Josef 2013 in Innsbruck: Eine moderne Statue aus Holz und Stahl stellt den Heiligen dar. Diese ist in den vier Adventwochen im ganzen Land unterwegs und findet jeweils für eine Woche Obdach in unterschiedlichen Institutionen.

Gemeinsam mit der Katholischen ArbeiternehmerInnenbewegung (KAB), der Pfarre St. Pirmin und dem Haus der Begegnung der Diözese Innsbruck, hat der Hl. Josef nun beim Innsbruck Rathaus für die dritte Adventwoche angeklopft und Gehör gefunden. Er wurde am 16. Dezember im Stadtsenatssitzungszimmer von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Bischof Dr. Manfred Scheuer in Empfang genommen. Zahlreiche MitarebiterInnen des Magistrats sowie die InitiatorInnen fanden sich ein, um dem Hl. Josef Herberge zu bieten.

„Die Herbergsuche ist ein allgegenwärtiges Thema. Auch bei uns gibt es Armut und ich sehe es als große Aufgabe der Stadt Innsbruck allen Menschen Obdach zu bieten“, so die Bürgermeisterin: „Wir sind darum bemüht die städtischen Herbergen weiter auszubauen und Platz für die Menschen zu bieten, die ihn am notwendigsten brauchen.“ „Es ist auch eine Form der Herbergsuche soziale und kulturelle Probleme zu lösen“, so Bischof Scheuer: „Ich bedanke mich bei der Stadt Innsbruck für die Gastfreundschaft.“

Der Hl. Josef soll Symbol des ruhenden Pols im adventlichen Treiben sein. Die Figur wurde von Ing. Josef Neurauter und Hannes Pittl geschaffen. Er trägt ein Winkelmaß in einer Hand, als Zeichen dafür, „aufs rechte Maß bedacht zu sein“, erklärte Alexandra Bauer von der Diözese Innsbruck: „Die andere Hand hat er unter dem Herzen. Das bedeutet, er hat das Herz am rechten Fleck. Er ist mitfühlend, aufmerksam für die Menschen um in herum und nimmt das auf, was diese beschäftigt.“ In den beiden Wochen zuvor hat die Figur Herberge im Einkaufszentrum Cyta Völs und dem Competence Center Prisma gefunden.
16. Dezember 2013