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Innsbrucks Hausberg wird attraktiviert: ArchitektInnenhearing zur neuen Patscherkofelbahn
Innsbrucks Hausberg wird attraktiviert: ArchitektInnenhearing zur neuen Patscherkofelbahn

Örtliche Begehung und ArchitektInnenhearing für neue Patscherkofelbahn

19 geladene ArchitektInnen machten sich ein Bild

Nach der Entscheidung für den Neubau der Patscherkofelbahn Ende Oktober fand am 26. November auf Einladung der Wettbewerbsjury unter dem Vorsitz von Architekt Mag. arch. Georg Driendl die örtliche Begehung und das ArchitektInnenhearing für die neue Trasse statt.

Insgesamt 19 geladene internationale ArchitektInnen machten sich gemeinsam mit der Jury und Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz sowie Geschäftsführer DI Martin Baltes (Innsbrucker Verkehrsbetriebe - IVB) ein Bild von der Situation vor Ort. Auf dem Programm standen eine Fahrt mit der Pendelbahn und dem Olympiaexpress sowie ein Stopp am Areal der geplanten Talstation in der Römerstraße. Im Congress Igls wurde das Hearing abgehalten. Dabei konnten die ArchitekInnen ihre Fragen zum Projekt einbringen.

„Der Patscherkofel ist der Hausberg aller Innsbruckerinnen und Innsbrucker und damit ein qualitätsvolles Naherholungsgebiet. Mit den Neubau der Patscherkofelbahn für Sommer und Winterbetrieb wird der Olympiaberg in Kombination mit dem Speicherteich, wesentlich attraktiviert“, betont Innsbrucks Bürgermeisterin.

Hintergrund

Der Innsbrucker Stadtsenat hat sich am 28. Oktober einstimmig für den Bau der neuen Patscherkofelbahn ausgesprochen hatte. Dies wurde in einer Sondersitzung des Innsbrucker Gemeinderates am 30. Oktober bestätigt.

Die Trassenführung der neuen Patscherkofelbahn soll über eine Mittelstation (Höhe Patscher Alm) bis zur Bergstation verlaufen und alle Pisten bedienen. Zusätzlich ist im Winter eine beleuchtete Rodelbahn mit einer Gesamtlänge von 7,7 Kilometern geplant. Auch die Infrastruktur wird verbessert. Sowohl Taktverdichtungen der Linie J als auch ein Ausbau der Parkplätze ergänzen das Paket.

Insgesamt investiert die Stadt Innsbruck 41 Millionen Euro in den Neubau der Bahn.

Weiterer Zeitplan

Auf Basis der Begehung haben die ArchitektInnen bis 15. Februar 2016 die Möglichkeit, ihre Projekte einzureichen. Die Sitzung des Preisgerichtes findet am 16. und 17. März 2016 statt. KR