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Hans-Psenner-Steg als Alternative für Liebesschlösser

Stabiles Gitternetz angebracht
Ein neues, stabiles Gitternetz am Hans-Psenner-Steg bietet Verliebten ab sofort die Möglichkeit, Liebesschlösser als Beweis für ihre Liebe anzubringen.

Dieses romantische Ritual hat sich in letzter Zeit quer über ganz Europa ausgebreitet. So hat sich der Brauch auch in Innsbruck etabliert – nur leider waren nicht alle Brücken der Landeshauptstadt darauf ausgelegt: Bereits vor einem Jahr mussten am Innsteg Liebesschlösser entfernt werden, da das filigrane Sicherungsnetz – aufgrund des Denkmalschutzes gibt es keine Alternative zum bestehenden Netz – dem Gewicht von hunderten Liebesschlössern nicht stand gehalten hätte. Auch das 32.000 Euro teure Sicherungsnetz am Emile-Bethouart-Steg, das vor etwa einem Jahr angebracht wurde, hätte das Gewicht der Schlösser nicht getragen. Auf Anweisung des Tiefbauamtes wurden die „Liebesbeweise“ entfernt.

„Mit dem Hans-Psenner-Steg konnte eine rasche, romantische und im wahrsten Sinne ‚starke‘ Lösung gefunden werden,“ freute sich auch die zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider beim Lokalaugenschein am 3. Oktober.

Da der Steg nicht unter Denkmalschutz steht, war es möglich, ein stabileres Gitter zu montieren. Bereits am Nachmittag können die ersten Pärchen bereits die Gelegenheit nutzen. Die Kosten für die acht Stück feuerverzinkten Rohrrahmens mit Gitterfüllung belaufen sich auf etwa 4.000 Euro. Die neue „Brücke für Verliebte“ wird in den nächsten Tagen entsprechend mit Hinweistafeln versehen. Am Emile-Bethouart-Steg wird ebenfalls mit Hinweisschildern auf den Hans-Psenner-Steg verwiesen.

Die an anderen Brücken abmontierten Schlösser landeten aufgrund ihrer Symbolik nicht im Müll – Sie können nach wie vor beim Bauhof Innere Stadt abgeholt werden.
03. Oktober 2012