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Großer Andrang der OsttirolerInnen im Plenarsaal

Buchpräsentation „Osttiroler Alltagsleben 1870-1990“

Wenn ein Buch über das Osttiroler Alltagsleben von 1870-1990 präsentiert wird, ist naheliegend, dass der Großteil der ZuhörerInnen aus selbigem Landesteil stammt. So überraschte es am Dienstagabend den Leiter des Innsbrucker Stadtarchives, DDr. Lukas Morscher, nicht, dass hauptsächlich Anreisende über den Felbertauern Gäste im gut gefüllten Plenarsaal waren.
Stadtrat Mag. Gerhard Fritz zeigte sich tief beeindruckt vom „spannenden und zeitgeschichtlich wertvollen Inhalt, denn Sie bekommen Zeitgeschichte bis ins Jahr 1991 präsentiert“.
Die gebürtige Osttirolerin Dr.in Elisabeth Zanon betonte den intensiven Aufwand der Recherche, der für das Buch notwendig war.
Autorin Dr.in Gertraud Zeindl sondierte tausende Zeitungsartikel und investierte unzählige Stunden ins Studium von Unterlagen und Gemeindechroniken. Herausgekommen ist ein historisch wertvolles Buch mit Heiterem, Bemerkenswertem und Bewegendem aus über 100 Jahren Osttirol, erschienen im Haymon-Verlag.

Klappentext
Heiteres, Bemerkenswertes und Bewegendes aus über 100 Jahren Osttirol!
Ereignisse wie der Bau der Eisenbahnstrecke Franzensfeste – Villach oder die Eröffnung des Kalserbachkraftwerkes hatten ebenso Einfluss auf den Alltag der Bevölkerung wie der Besuch des Kaisers, die Kunst der Maler Defregger und Egger-Lienz, der Rodelsport, der wild gewordene Hund auf der Straße oder die familiäre Tragödie von nebenan – ein unverzichtbares Panoptikum.

Die Autorin
Gertraud Zeindl, geboren 1978, Wurzeln in Osttirol. Historikerin, Mitarbeiterin des Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Innsbruck. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte des südwestdeutschen Raums.

16. Oktober 2014