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Große Bestürzung über tätlichen Angriff

Stadtrat Fritz zur Attacke auf eine türkischstämmige Innsbruckerin
Bestürzt und traurig“ – so reagiert der für Integration zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz auf den nun bekannt gewordenen Vorfall von vergangener Woche, bei dem eine türkischstämmige Innsbruckerin wegen des Tragens eines Kopftuches in einem Restaurant beschimpft und sogar tätlich angegriffen wurde.

„Im Namen der Stadtregierung möchte ich Frau Mürüvvet C. unser tiefstes Bedauern über diesen Vorfall und unsere Solidarität ausdrücken“, so Stadtrat Fritz. „Es ist für uns eine große Schande, wenn Innsbrucker BürgerInnen wegen ihren religiösen Überzeugungen und Äußerlichkeiten angegriffen werden.“

Innsbruck sei eine internationale und weltoffene Stadt und die große Mehrheit der BürgerInnen stolz auf die kulturelle Vielfalt, so der Stadtrat weiter. Jüngste Befragungen im Rahmen des Innsbruck-Stadt-Panels (Meine Stadt. Meine Meinung.), die demnächst im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert werden, würden dies auch deutlich belegen.

„Die Vielfalt der religiösen Überzeugungen ist durch unsere Bundesverfassung geschützt und wenn Frau C. deshalb ein Kopftuch tragen möchte, so ist das ihr gutes Recht“, betont Fritz. „Es ist daher die demokratische Pflicht aller BürgerInnen, das zu akzeptieren. Auch die Innsbrucker Stadtregierung hat sich das klare Ziel gesetzt, das friedliche Zusammenleben und den freundschaftlichen Austausch unter den verschiedenen Religionen und Kulturen zu fördern und zu verteidigen.“

16. Jänner 2013