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„Good Governance“

Projekt des Europarates in Innsbruck.
(RMS) „Gute Regierungsführung“ steht im Rahmen einer Kooperation des Innsbrucker Stadtmagistrats mit dem Management Center Innsbruck (MCI) und in Zusammenarbeit mit dem Europarat in den nächsten drei Monaten für einige Magistratsbedienstete im Mittelpunkt. VertreterInnen verschiedener Ämter und Abteilungen arbeiten zusammen mit StudentInnen des MCI an einem europäischen Projekt im Bereich Gemeinde- und Regionalentwicklung.

An der Einführungsveranstaltung am 26. Jänner im Plenarsaal des Rathauses nahmen zahlreiche AmtsleiterInnen und Magistratsbedienstete teil. Begrüßt wurden die Projektleitung des MCI sowie die StudentInnen durch Dr. Peter Brühwasser (Referent Magistratsdirektion) im Namen von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas.

Das Projekt ist Teil eines Master-Lehrgangs, den derzeit internationale StudentInnen aus zwölf verschiedenen Nationen am MCI absolvieren. Jeder Student schlüpft dabei in die Rolle der Verantwortlichen aus verschiedenen Verwaltungs- bzw. politischen Bereichen der Stadt Innsbruck. Von Interesse sind dabei die Aufgaben, Verantwortungsbereiche sowie deren praktische Ausübung insbesondere unter den Aspekten Effizienz, Transparenz, Innovation, Nachhaltigkeit oder Menschenrechte.

Das Projekt wurde noch von Altbürgermeisterin Hilde Zach initiiert und steht unter der Schirmherrschaft des Europarates. Das langfristig angestrebte Ziel für Innsbruck ist – neben der Verbesserung der Arbeitsweisen und Dienstleistungen innerhalb des Stadtmagistrates – auf Basis der Ergebnisse und anhand eines Kriterienkataloges das Label „European Label of Governance Excellence“ (ELOGE) zu erhalten – eine hohe Anerkennung für jene Städte seitens des Europarates, die bestimmte Prinzipien auf allen Verwaltungsebenen implementieren.
27. Jänner 2011