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Gleichbehandlungsbeauftragte tagen in Innsbruck

Konferenz am 2. und 3. Oktober im Plenarsaal.
Gemeinsam mit dem Land Tirol hat die Stadt Innsbruck am 2. und 3. Oktober zur mittlerweile 13. Konferenz der Gleichbehandlungsbeauftragten aus ganz Österreich geladen.

„Es sind verantwortungsvolle Aufgaben, die die Gleichbehandlungsbeauftragten der Städte und Länder erfüllen“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer anlässlich der Eröffnung am 2. Oktober im Plenarsaal des Innsbrucker Rathauses. Für die Stadt Innsbruck ist in dieser Funktion Dr. Daniela Weiss-Schletterer für etwa 1.400 MitarbeiterInnen zuständig, für das Land Tirol Mag.a Isolde Kafka für ca. 4.400 Beschäftigte und für die Tilak Mag.a Anna C. Strobl für ca. 6.800 Bedienstete.

Sie und ihre KollegInnen stehen dabei Bediensteten im öffentlichen Dienst beratend und unterstützend in allen Fragen der Gleichbehandlung zur Seite und unterstützen auch die Politik bei der Umsetzung von Gleichbehandlung und Frauenförderung. „Sie sind Hüterinnen und Hüter der Chancengleichheit. Ihre Arbeit hat einen großen Stellenwert in unserer heutigen Gesellschaft“, ergänzte die zuständige Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Im Rahmen der Konferenz diskutieren die ExpertInnen unter anderem Modelle für Frauen in Führungspositionen, Karriere auch in Teilzeit und Einkommenstransparenz. „Bereits seit einem Jahr erstellt das Land Tirol freiwillig einen Bericht zur Einkommensanalyse zur Verfügung. Ein wichtiger und richtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung von Frauen und Männern“, betonte Landesrätin Zoller-Frischauf. Eine gesetzliche Grundlage für eine Einkommenstransparenz im öffentlichen Dienst gibt es derzeit nur beim Bund und der Stadt Wien.

Auch die Innsbrucker Stadtregierung hat sich im Arbeitsübereinkommen für die kommenden sechs Jahre darauf verständigt, Bedingungen zu schaffen um diesen Bereich verstärkt weiterzuentwickeln. Unter anderem wird die Einführung von Gleichbehandlungsbeauftragten in den städtischen Beteiligungseinrichtungen angestrebt. Bürgermeisterin Oppitz-Plörer freut sich schon jetzt auf die Ergebnisse der Konferenz: „Ich hoffe, dass die TeilnehmerInnen mit vielen Vorschlägen an die Politik bzw. an die zuständigen Dienststellen herantreten und sich auch weiterhin für diese Thematik einsetzen.“
02. Oktober 2012