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Sauber durch Koordinaten

Für eine saubere Stadt sorgen Mitglieder der Geocaching-Community im Zuge ihrer „Cache In Trash Out“-Aktionen (CITO). Eine Art moderne Schatzsuche, bei der die TeilnehmerInnen von GPS-Geräten geleitet werden, wird zur Müllsammelaktion umgewandelt. Vor kurzem wurde in der Sillschlucht aufgeräumt, das Stadtmagistrat unterstützte diese Aktion. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider zeigt sich begeistert von der Sache: „Wir als Stadt Innsbruck profitieren vom Engagement der GeocacherInnen, die aufräumen, und sie werden in ihrer Aktion unterstützt, indem die zur Sammlung notwendigen Utensilien zur Verfügung gestellt werden. Es ist schön zu sehen, dass sich Menschen freiwillig für eine saubere Umwelt einsetzen. Solche Aktionen unterstützt die Stadt Innsbruck natürlich sehr gerne.“

Bei CITO, das so viel bedeutet wie „reinwerfen statt wegwerfen“, treffen sich die Mitglieder der Geocaching-Community mit dem Ziel in der Natur aufzuräumen. So ein Event fand Mitte November in der Sillschlucht statt: insgesamt 38 GeocacherInnen haben teilgenommen. Ausgestattet mit Greifzangen, Säcken und Handschuhen – zur Verfügung gestellt vom Referat Umwelttechnik und Abfallwirtschaft der Stadt Innsbruck – wurde Müll aus auch nahezu unzugänglichen Stellen in der Sillschlucht gesammelt. Besonders viel Abfall konnte neben der Autobahn, und ebenso in der Schlucht selbst, eingesammelt werden.

Abholung des Mülls seitens der Stadt

Am Ende der Aktion zeigte sich ein bemerkenswertes Bild: knapp 20 Säcke Müll wurden gefüllt und zusammengetragen. Abfall, der schwer zu transportieren war, wurde von den TeilnehmerInnenn auf einer Karte markiert und gemeinsam mit den Müllsäcken von der Stadt Innsbrucks abgeholt.

Das Ziel der GeocacherInnen, der Natur bei ihren modernen Schnitzeljagden keinen Schaden zuzufügen, wird im Zuge solcher CITO-Aktionen nicht nur erreicht, sondern übertroffen: Es wird aufgeräumt, die Natur gesäubert und vom Müll befreit. Für die teilnehmenden GeocacherInnen endete die Schatzsuche in der Innsbrucker Sillschlucht mit prallgefüllten Müllsäcken statt einer Truhe voll Gold – und genau das war das Ziel der Aktion. (DH)