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Generalsanierung in der Gutenbergstraße

43 städtische Zimmer wurden saniert
In der Gutenbergstraße wurden 43 städtische Zimmer saniert, die über das Amt für Wohnungsservice vergeben werden. Die BewohnerInnen sind meist sozial schwache und vielfach ehemals wohnungslose Personen. Als Anlaufstelle vor Ort steht den BewohnerInnen ein Sozialkontakt der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD) zur Verfügung. Hier gibt es Unterstützung und Beratung.

Am 17. September waren Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, der für Wohnungsservice zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Sozialstadtrat Ernst Pechlaner, ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner und IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler vor Ort, um sich ein Bild von den Neuerungen zu machen.

„Ein großes Problem war, dass die WCs und Duschen vorher am Gang waren. Das sorgte für viel Konfliktpotenzial“, erklärte IIG-Geschäftsführer Danler bei der Besichtigung: „Nun wurden aus vier Zimmern zwei und jedes ist mit einer eigenen Nasszelle und Küche ausgestattet.“

„Hier wurde sehr viel Geld in einen Umbau investiert, aber die Qualität für die BewohnerInnen und die Betreuung hat sich stark verbessert“, freute sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer über die erfolgreichen Maßnahmen: „Mein Dank richtet sich an Initiator Alt-Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger und seinen Nachfolger Franz Gruber sowie die ehemalige Wohnungsstadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter, die sich immens für den Umbau eingesetzt haben. Die Mittel sind hier sehr gut angelegt.“

Auch Stadtrat Pechlaner war vom Umbau begeistert: „Dies ist ein weiteres Beispiel, dass wir als Stadt unsere Verantwortung wahrnehmen. Es ist uns wichtig, dass sich alle in Innsbruck wohlfühlen.“

Dass sich auch die BewohnerInnen wohl fühlen, konnte Herbert Sölder vom Sozialkontakt der ISD bestätigen: „Die Zufriedenheit ist sehr gestiegen. Durch die eigenen Nasszellen ist alles ruhiger geworden.“

Mehr Wohnqualität
Jede der 43 Wohnungen weist eine Größe von rund 20 m2 auf, alle wurden generalsaniert und mit Nasszellen ausgestattet. Außerdem wurde ein Lift eingebaut, dieser sorgt nun für Barrierefreiheit. Auch die Haustechnikanlage (Lüftung, Zu- und Abflussleitungen, Heizung, usw.) wurde adaptiert und erneuert. Im Erdgeschoss wurde darüber hinaus die Raumaufteilung geändert (behindertengerechte WC-Anlage, Café, Mehrzweckraum, Besprechungsraum, Foyer).

Die gesamten Bauarbeiten fanden während des Betriebs statt. So mussten die MieterInnen zwischen den Bauabschnitten im Gebäude umgesiedelt werden. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, wurden entsprechende Auflagen berücksichtigt. Die Baukosten beliefen sich auf 2 Mio.Euro und wurden zur Gänze von der Stadt Innsbruck getragen. Das Gebäude wird neben den ISD auch von der Gesellschaft für psychische Gesundheit genutzt.

17. September 2013