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Gemeinde Kössen bedankt sich bei Stadt Innsbruck

Städtische Unterstützung für Hochwasserhilfe
Nach anhaltenden starken Regenfällen kam es Anfang Juni 2013 zu einem massiven Hochwasser im Gemeindegebiet Kössen. In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni trat die Großache über die Ufer und verursachte eine enorme Verwüstung. In Folge dessen erreichte eine Welle der Hilfsbereitschaft die Gemeinde: Zahlreiche Einsatzkräfte und freiwillige HelferInnen waren tagelang vor Ort und auch in finanzieller Hinsicht kam der Gemeinde eine große Unterstützung zu. Auch der Innsbrucker Gemeinderat beschloss am 11. Juli, 128.000 Euro an Hochwasserhilfe beizusteuern.

Am 12. Februar besuchte nun Stefan Mühlberger, Bürgermeister von Kössen, das Innsbrucker Rathaus, wo er von der Naturkatastrophe berichtete und sich für die Hilfestellung der Stadt bedankte. Empfangen wurde er von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, den Stadträten Mag. Gerhard Fritz, Franz Gruber und Andreas Wanker sowie Finanzdirektor Dr. Thomas Pühringer.

Erinnerung an das Jahr 2005
„Es freut mich sehr, dass wir heute hier zusammengefunden haben“, begrüßte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer ihren Amtskollegen. Sie erinnerte an das Jahr 2005, als der Inn in Innsbruck einen gefährlichen Höchstwert erreichte und über die Ufer zu treten drohte. „Gerade auch durch diese Erfahrung beschloss der Gemeinderat letztes Jahr sehr rasch, die Gemeinde Kössen zu unterstützen“, so die Bürgermeisterin.

Ein Rückblick auf das Hochwasser 2013
„Was im Jahr 2013 in Kössen geschehen ist, hätte ich mir genauso wenig vorstellen können wie der gesamte Ort“, schilderte Bürgermeister Mühlberger die Geschehnisse. 380 Häuser wurden überschwemmt, dazu kam die Verschmutzung durch das Heizöl: „2.200 Tonnen Sperrmüll waren die Folge“, erklärte der Bürgermeister und präsentierte Fotos der Katastrophe.

Bereits im Zuge der Hilfs- und Aufräumarbeiten unterstützte die Stadt Innsbruck Kössen mit der Entsendung eines Wasch- und Spritzfahrzeuges des Amtes für Straßenbetrieb und Großpumpen der Feuerwehr. Zudem stand auf Initiative der Stadt Innsbruck, gemeinsam mit dem Land Tirol, der Tiroler Sparkasse und dem Tiroler Symphonieorchester, der Auftakt des „Langen Sommer am Sparkassenplatz“ am 29. Juni 2013 ganz im Zeichen der Unterstützung der Betroffenen der Hochwasserkatastrophe. Insgesamt kamen 32.000 Euro an Spenden zusammen. Dieser Betrag setzt sich aus der Sammelaktion am Sparkassenplatz inklusive der Verdoppelung durch die Stadt Innsbruck (4.000 Euro), einer gemeinsamen Spende von Tiroler Sparkasse und der Stiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall (10.000 Euro) sowie aus der Spendenaktion von MitarbeiterInnen und KundInnen der Tiroler Sparkasse (18.000 Euro) zusammen.
12. Februar 2014