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Gelungene Firstfeier im ehemaligen Sinne-Gebäude

IIG lud zur Firstfeier in das frühere Sinne-Gebäude ein.
Am 1. Dezember lud die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) zur Firstfeier im ehemaligen Sinne-Gebäude in der Wilhelm-Greil-Straße 23. Bekanntlich findet die freie Theaterszene Innsbrucks gemeinsam mit einem interaktiven Hörmuseum (Arbeitstitel „Audioversum“) der Firma MED-EL hier ab Herbst 2012 ein neues Zuhause. Das Theaterprojekt wird künftig als „Freies Theater Innsbruck“ die heimische freie Theaterszene beherbergen.

Anlässlich der Dachgleiche betonte IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler die gute Zusammenarbeit des städtischen Kulturamtes mit MED-EL: „Es ist sehr erfreulich, dass wir hier einen so verlässlichen Partner gefunden haben.“

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sprach von einem „großen Freudentag“ und hob die Arbeit aller Beteiligten hervor: „Eine Firstfeier ist ein schöner Zwischenschritt und die Feier der MitarbeiterInnen auf der Baustelle vor Ort.“

Dr. Eckhard Schulz, der Projektleiter des „Audioversums“ zeigte sich begeistert vom Gebäude. „Die Fläche die hier entstanden ist überrascht uns alle und ich freue mich, dass dem Team rund um Architekt DI Christoph Neier eine so tolle Punktlandung gelungen ist“, so Schulz: „Hier können wir unser Ziel, die verstärkte Aufklärung über die Bedeutung des Hörens für die Kommunikation und Entwicklung des Menschen, in idealer Weise umsetzen.“

Unter den zahlreichen Gästen befanden sich neben Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser und Dr. Daniela Weiss-Schletterer (Projektleiterin „Freies Theater Innsbruck“ im Kulturamt) auch Stadtrat Ernst Pechlaner, Stadträtin Sonja Pitscheider, Kulturamtsleiter Horst Burmann, Leiterin der Abteilung Gesellschaft, Kultur, Gesundheit und Sport Mag.a Birgit Neu und zahlreiche MitarbeiterInnen der 25 planenden und ausführenden Firmen, die am Projekt beteiligt sind.

Fakten zum Projekt
Das Nutzungskonzept des Gesamtprojektes wurde bereits am 7. Juli präsentiert. Die Firma MED-EL erhält im Erdgeschoß und im ersten Stock Ausstellungsräume, einen Seminarraum bzw. Vortragssaal, ein Café sowie ein Büro. Der Zugang zum Theaterbereich im Untergeschoß des Hauses führt über einen gemeinsamen Foyerbereich. Im Theaterbereich befindet sich ein Aufführungs- sowie einen Probenraum.

„MED-EL kann sich hier bestens präsentieren. Und das „Freie Theater Innsbruck“ findet eine ideale Heimstätte“, so die Bürgermeisterin: „Die Kombination der künftigen Nutzer ist eine interessante österreichische Novität und ich bin mir sicher, dass hier im Bereich der Innsbrucker Museums- und Freizeitlandschaft etwas Großartiges entsteht.“

Baubeginn: April 2011
Bauende: Herbst 2012
Baukosten gesamt: 3,2 Millionen Euro
Baukosten Theater (nach Nutzflächen): 970.000 Euro
Nutzfläche Theater (inkl. Allgemeinflächen): ca. 650 m²
Nutzfläche Hörmuseum (inkl. Allgemeinflächen): ca. 1400 m²

Das Gesamtnutzungskonzept wurde vom Bauträger IIG gemeinsam mit dem städtischen Kulturamt und der Firma MED-EL ausgearbeitet.
01. Dezember 2011