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Geldausstellung „Kunst im Börserl“

Geldmuseum der Nationalbank und Volkshochschule zeigen Geschichte des Geldes.
Eine nicht alltägliche Ausstellung eröffnete gestern Abend der für Bildung zuständige Innsbrucker Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Das in Wien ansässige Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank und die Volkshochschule Innsbruck hatten zur Eröffnung der Ausstellung „Kunst im Börserl – die Währungen der zweiten Republik“ eingeladen. In dieser werden beginnend von 1944 bis herauf zu ECU und Euro die Banknoten und Münzen der verschiedenen Jahrzehnte gezeigt, weiters alternative Entwürfe von Künstlern, die nicht als Banknoten gedruckt wurden. „Die Volkshochschule Tirol kommt ihrem Bildungsauftrag in vorbildlicher Weise nach, indem sie den Menschen eine besonders große Fülle von Bildungsangeboten zur Verfügung stellt. So zeigt sie bereits zum dritten Mal in ihrem Haus eine Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit einem renommierten Museum entstanden ist, an der auch das Innsbrucker Stadtarchiv beteiligt ist und die ich gerne weiterempfehlen werde“, erklärte Vizebürgermeister Kaufmann.

„Neben der künstlerischen Gestaltung der verschiedenen Banknoten spielte im Lauf der Zeit auch die Sicherheit vor Fälschungen eine bedeutende Rolle beim Design“, führten der Direktor der Zweiganstalt West der Oesterreichischen Nationalbank, Mag. (FH) Armin Schneider und die Leiterin des Geldmuseums, Mag. Armine Wehdorn aus. „Deswegen entwickelten die Geldrucker für die österreichischen Schillingnoten ausgefeilte Sicherheitsmerkmale, die es leicht machen, echte Noten von Fälschungen zu unterscheiden. Viele dieser Merkmale finden sich auf den EURO-Noten wieder“. In einem eigenen Ausstellungsraum werden die Sicherheitsmerkmale erklärt und gezeigt, wie EURO-Scheine im ultravioletten Licht oder im Durchlicht aussehen.

„Die Ausstellung ist ein besonderes Service für alle, die an einem Kurs im Haus der Volkshochschule teilnehmen und sich zusätzlich informieren wollen. Eingeladen sind aber auch alle, die sich für die Geschichte unseres Geldes interessieren, nach knapp zehn Jahren den Schilling wiedersehen wollen oder wissen wollen, welche alternativen Gestaltungsvorschläge es für die letztendlich von einem Österreicher gestalteten EURO-Noten gegeben hätte“, hielt der Direktor der Volkshochschule, Mag. Ronald Zecha fest. Die Ausstellung läuft bis Ende Jänner und kann Montag bis Freitag von 08:00 bis ca. 19.00 im Haus der Volkshochschule, Marktgraben 10, 6020 Innsbruck besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
05. Oktober 2011