Logo Innsbruck informiert
Lokalaugenschein am Bergisel: Verkehrsstadträtin Uschi Schwarzl und BI-Obmann Dietmar Gscheidlinger.
Lokalaugenschein am Bergisel: Verkehrsstadträtin Uschi Schwarzl und BI-Obmann Dietmar Gscheidlinger.

Erste Schritte für mehr Verkehrssicherheit am Bergisel

Weitere Maßnahmen zur Entschärfung der Gefahrenstellen Hohlweg / Bergiselweg und Brennerstraße in Ausarbeitung

Mit einem ersten Versuch, Gefahrenstellen zu entschärfen, hat die Stadt Innsbruck eine Maßnahmenoffensive im Stadtteil Wilten am Bergisel gestartet – angeregt von der Bürgerinitiative IG-Bergisel und ihrem Obmann Dietmar Gscheidlinger, der im Herbst bei einem Lokalaugenschein zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gemacht hatte.

Bereits umgesetzt ist der Vorschlag einer Bodenmarkierung am unteren Ende des Hohlwegs, das auf die Gefahr querender Autos und Lastkraftwagen hinweisen soll und eine Bodenmarkierung bei einer vermeintlichen Abzweigung vom Bergiselweg, die nur zu Wohnanlagen aber nicht zum Tirol Panorama und zur Sprungschanze führt, die das Ziel der meisten BesucherInnen sind.

„Was schnell geht und zur Sicherheit beiträgt, das haben wir sofort umgesetzt. Mir ist wichtig, dass wir auch die Probleme der illegalen Mopedfahrten am Hohlweg beenden und Radfahrerinnen und Radfahrer eine gute Alternativroute zum Hohlweg anbieten“, sagt Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl. Und Bürgerinitiativen-Obmann Gscheidlinger ergänzt ein wichtiges Anliegen: „Der Sightseer ist ein optimales Verkehrsmittel, aber nur für Stadtrundfahrten! Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucherinnen und Besucher des Tirol Panorama und der Sprungschanze, letztendlich auch zur Begehung des schönen Panoramaweges rund um den Bergisel ist eine Einbindung in das städtische Liniennetz unbedingt erforderlich, das ist neben einer Entlastung vom fahrenden und parkenden Individualverkehr auch im Sinne von Menschen mit einer Gehbehinderung, Besucherinnen und Besucher mit Kleinkindern bzw. auch für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger."

Die Stadt Innsbruck prüft momentan sämtliche genannten Projekte und möchte auch den Pater-Reinisch-Weg talwärts für FahrradfahrerInnen öffnen. „Wo immer es geht, wollen wir in Zukunft separate Strecken für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer anbieten, die nicht entlang hochrangiger Straßen oder über vielspurige Kreuzungen führen“, betont Schwarzl.

Mit der Bürgerinitiative hat die ressortzuständige Stadträtin Uschi Schwarzl vor Ort einen Termin nach Jahreswechsel vereinbart, um den Erfolg der umgesetzten sowie den Planungsstand der zu prüfenden Maßnahmen zu besprechen.

Rückfragehinweis:

Mag. Paul Aigner

+43 512 5360 1315

paul.aigner@magibk.at