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Gefahrenloses Überqueren für FußgängerInnen

Informationsfolder "Signalgeregelter Schutzweg" präsentiert.
Um das Verkehrsgeschehen in Innsbruck noch sicherer zu machen, präsentierte Stadtrat Ernst Pechlaner gemeinsam mit DI Michael Kaufmann (Verkehrsplanung) am 6. April den Folder „Signalgeregelter Schutzweg für Fußgängerinnen und Fußgänger“. Die Broschüre klärt über das richtige Verhalten auf Schutzwegen auf und informiert über Neuerungen, die das Überqueren der Straße erleichtern.

Verkehrsstadtrat Pechlaner erklärte bei der Präsentation: „Die Stadt Innsbruck hat sich dazu entschlossen, neue, moderne Verkehrslichtsignalanlagen zu installieren“. Personen und Gruppen, die mehr Zeit benötigen um eine Straße bei einem signalgeregelten Schutzweg zu überqueren, können die Grünphase selbst um bis zu 50 Prozent verlängern: „Das ermöglicht speziell Menschen mit Handicap, Kleinkindern, älteren Personen sowie Schulkassen ein stressfreies Benutzen des
Schutzweges“, so Pechlaner. Verlängert wird die Grünphase durch einfaches Drücken des Tasters an der Unterseite des Blindensignalgebers.

Zudem befinden sich an signalgeregelten Schutzwegen Signalgeber, die durch Vibration und akustische Signale sehbehinderte Menschen über den Schutzweg führen. Mittels eines Handsenders, der beim Tiroler Blindenverband erhältlich ist, können betroffene Personen die akustischen Signale aktivieren.

Bei der Erneuerung von Verkehrslichtanlagen werden diese technischen Neuheiten generell angebracht. Die bestehenden Verkehrslichtanlagen werden Schritt für Schritt auf den neuesten Stand gebracht.

Nachlese zur Sicherheit
Der Folder „Signalgerechter Schutzweg“ erklärt einfach und verständlich die Rechte der FußgängerInnen auf Schutzwegen und die Handhabung zur Verlängerung der Grünphase. Die praktischen Informationsbroschüren werden in den nächsten Tagen gezielt an Schulen und Seniorenheime verteilt, außerdem liegen sie im Bürgerservice in den RathausGalerien auf.
06. April 2012