Logo Innsbruck informiert
34065414_0.jpg

Gedenkmesse für Alt-Bürgermeisterin Hilde Zach

Gottesdienst anlässlich des 2. Jahrtags
Am 15. Jänner 2011 verstarb Alt-Bürgermeisterin KR Hilde Zach nach langer schwerer Krankheit. Aus Anlass ihres zweiten Todestages findet am Samstag, 19. Jänner, um 9.30 Uhr eine Gedenkmesse im Dom zu St. Jakob statt. Alle BürgerInnen sind herzlich zu diesem Gottesdienst eingeladen.

Als erste Frau Österreichs stand Hilde Zach von Oktober 2002 bis März 2010 an der Spitze einer Landeshauptstadt. „Sie hat für die Stadtpolitik gelebt und war rund um die Uhr für die Anliegen und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz“, erinnert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer an ihre Amtsvorgängerin. „Mit vielen Großprojekten – sei es die neue Hungerburgbahn oder die Maria-Theresien-Straße – hat sie das moderne Bild der Stadt nachhaltig geprägt. Ihr unermüdlicher Einsatz, ihr soziales Wirken und ihr Mut bleiben uns allen in Erinnerung.“
2010 wurde Hilde Zach die Ehrenbürgerschaft, die höchste Auszeichnung der Stadt Innsbruck, verliehen.

Ein Leben für Innsbruck
Kommerzialrätin Hilde Zach wurde am 25. August 1942 in Innsbruck geboren. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung im elterlichen Betrieb und der langjährigen Leitung des Unternehmens, begann sie 1990 ihre politische Karriere im Wirtschaftsbund. Ab 1994 war Hilde Zach Stadträtin, nach den Gemeinderatswahlen im April 2000 wurde sie zur ersten Bürgermeisterstellvertreterin gewählt.

Im Oktober 2002 wurde sie in Nachfolge von DDr. Herwig van Staa die erste Bürgermeisterin Innsbrucks. Meilensteine setzte sie in den folgenden Jahren u.a. mit ihrem konsequenten Eintreten für eine gute Balance zwischen dem historischen Erbe und der Moderne, den Neubau der Hungerburgbahn, das Projekt Straßenbahn/Regionalbahn, die Neugestaltung der Maria-Theresien-Straße und die erfolgreiche Bewerbung Innsbrucks um die ersten Olympischen Winterjugendspiele im Jahr 2012.

Konsequente Budgetpolitik
In ihrer Ressortverantwortung für die Finanzen war sie konsequent und gewissenhaft bemüht, den sparsamen Kurs fortzusetzen und neue Schulden zu vermeiden. Als Kulturverantwortliche war es ihr ein großes Anliegen, den Ruf Innsbrucks als Kulturstadt international zu festigen, den großen traditionellen Kulturveranstaltern wie Landestheater, Festwochen und Tanzsommer eine optimale Basis zu geben und gleichzeitig auch die junge Kultur entsprechend zu fördern.
Nicht zuletzt war Hilde Zach begeisterte, aber zugleich kritische Europäerin. Die Europäische Einigung bezeichnete sie stets als großes Friedenswerk.

14. Jänner 2013