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Ganztagesbetreuung: Innsbruck ist „Musterschüler“

Jede/r vierte SchülerIn wird in der Landeshauptstadt ganztägig betreut
„Die Stadt Innsbruck hat ihre Hausaufgaben erledigt. In Sachen Ganztagsbetreuung liegt in der Landeshauptstadt aktuell ein tolles Ergebnis vor“, reagiert Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner auf Medienberichte der letzten Tage, nach denen Tirol Schlusslicht bei der Ganztagsbetreuung sei.

Die Stadt trägt als Schulerhalterin für 5.932 SchülerInnen Verantwortung. Davon besuchen 1.398 Kinder ganztägige Betreuungseinrichtungen in Pflichtschulen – entweder in getrennter („Tagesheim“) oder verschränkter Form („Ganztagesklasse“). Abgesehen davon werden in den zehn städtischen Schülerhorten 562 Kinder ebenfalls am Nachmittag betreut.

Vergleicht man diese Werte mit dem Ergebnis einer parlamentarischen Anfrage, geht sich ein „Stockerlplatz“ aus. Denn nur Wien (33 %) und das Burgenland (27 %) liegen vor Innsbruck (24 %).

Die Erfolgsfaktoren
In den 26 Tagesheimschulen (17 VS, sieben NMS, zwei Sonderschulen) bietet die Stadt neben der pädagogischen Betreuung perfekte Rahmenbedingungen für Erziehungsberechtigte. Der Tarif für eine Anmeldung „1 bis 2 Tage“ beläuft sich auf 26,25 Euro, ein Anmeldung „3 bis 5 Tage“ kostet 35 Euro. Pro Mittagstisch sind noch 4,40 Euro zu bezahlen sowie ein Mal pro Monat Verabreichungskosten in der Höhe von 5,50 Euro.

„Mit diesem ‚All-Inklusive-Paket‘ in Sachen Ganztagesbetreuung nimmt die Stadt sicher eine Vorreiterrolle in Tirol ein. Alleine im heurigen Schuljahr werden 130.000 Essen in der schulischen Nachmittagsbetreuung verabreicht, was einem Rekordwert entspricht“, so Stadtrat Pechlaner: „Trotz dieser Zahlen ruht sich die Stadt nicht aus. Im Gegenteil: Der Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung geht auch im kommenden Schuljahr weiter.“
10. April 2013