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Fußball verbindet Menschen aus aller Welt

MYSA-Jugendliche zu Gast in Innsbruck
Wenn es um Fußball geht, dann zählen Hautfarbe, Sprache, und Herkunft nicht mehr. Genau dies macht sich das Entwicklungshilfeprogramm „Football for Development“ (Fußball für Entwicklung) zu Nutzen. Eines ihrer erfolgreichsten Projekte ist MYSA, die Mathare Youth Sport Association aus Kenia. MYSA ist ein Jugend-Selbsthilfeprogramm, das Sport mit Umweltschutz und AIDS-Prävention verbindet und versucht rund 20.000 Jugendlichen aus Mathare – so nennen sich die Slums im Norden von Nairobi – zu helfen, einen Weg aus der Armut zu finden.

Herzlicher Empfang im Rathaus
Auf ihrer zweiwöchigen Tour durch die Tschechische Republik und Österreich machten zehn MYSA-Jugendliche auch in Innsbruck Halt. Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann empfing die Jugendlichen am 1. Juli gemeinsam mit dem Europakoordinator von „Football for Development“ Dr. Bella Bello Bitugo und mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Innsbruck Notburga Troger.

„Es ist mir eine große Freude, die MYSA-Jugendlichen in Innsbruck zu begrüßen. Ich wünsche euch viel Erfolg mit eurem Programm und ein paar tolle Tage in Innsbruck“, begrüßte Kaufmann die Kenianer FußballerInnen. Um sich näher auszutauschen und die Stadt besser kennen zu lernen, traf Kaufmann sich mit der Gruppe am 4. Juli in gemütlicher Atmosphäre zu einem Eis und einem Stadtrundgang. „Dies ist ein deutliches Signal, dass die Zusammenarbeit mit Afrika nachhaltig und spürbar ist. Ich wünsche den Jugendlichen noch viel Erfolg bei der Verbreitung ihrer Botschaften zur Entwicklungshilfe und Rassismus-Bekämpfung“, freute sich auch Troger.

Buntes Programm während Innsbruck-Aufenthalt
Während ihres Aufenthaltes besuchte die Gruppe ein Training der Kampfmannschaft des FC Wacker, spielten ein Match gegen ein Team der afrikanischen Community in Tirol im Stadion Tivoli Neu, traten mit ihrer Percussion-Performance auf und hielten einen Workshop im Sportgymnasium Reithmannstraße ab. Die MYSA-Jugendlichen gestalten aktiv Workshops und Seminare, um Gleichaltrige für Themen der globalen Entwicklung und der Armutsbekämpfung zu sensibilisieren. „Das Interesse liegt in der innovativen Form der Begegnung und der Chance, dadurch Lebensrealitäten von Jugendlichen in Afrika kennenzulernen und globale Zukunftsfragen zwischen jungen Menschen zu bearbeiten“, erklärt Dr. Bitugo.
04. Juli 2011