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Für ein besseres Miteinander der Kulturen

Forumtheater im Rahmen des städtischen Bildungsprogrammes JuBi.
Gemeinsam an einem besseren und näheren Verhältnis zwischen den Kulturen zu arbeiten – dieses Ziel hat sich der Arbeitskreis „Miteinander der Kulturen“ gesetzt, der im Rahmen des städtischen Bildungsprogrammes JuBi - jugend.bildung.innsbruck gegründet wurde.
Am 25. November besuchten Bildungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, BSI Wolfgang Haslwanter und die städtische Integrationsbeauftragte Notburga Troger die Volksschule Pradl-Ost, wo sich ein interaktives Forumtheater diesem Thema näherte.

„Mich beeindruckt besonders die überaus innovative Herangehensweise der jungen AkteurInnen sowie die motivierte Mitgestaltung der ZuseherInnen“, zeigte sich Vizebürgermeister Kaufmann begeistert. „Das ist der beste Beweis, dass diese Projekte sehr gut von den SchülerInnen und PädagogInnen angenommen werden. Die Schulentwicklung ist der Stadt Innsbruck ein wichtiges Anliegen und mit nachhaltigen Konzepten wie JuBi sind wir auf dem besten Weg, den Qualitätsstandard noch weiter zu steigern.“

Interaktive Entwicklung der Geschichte
Jeweils zwei Klassen aus den Volksschulen Angergasse, Wilten, Pradl-Ost sowie der Neuen Mittelschule Pembaur arbeiteten in theaterpädagogischen Workshops mit spectACT – Verein für politisches und soziales Theater zusammen. Die daraus entstandenen Spielideen fanden Eingang in zwei Szenen, die von 14 AkteurInnen (13 SchülerInnen und eine Lehrerin) gezeigt wurden: „Ruhe! Platz“ sowie „Fallen gelassen“.
Im Rahmen des Forumtheaters wurde aber jeweils nur ein Teil der Geschichte aufgeführt. Der weitere Verlauf wurde gemeinsam mit den rund 200 ZuschauerInnen interaktiv gestaltet. Mag. Armin Staffler begleitete das Projekt theaterpädagogisch.

JuBi – jugend.bildung.innsbruck
Seit 1999 stellt das städtische Bildungsprogramm JuBi österreichweit eine Einzigartigkeit dar. Die Stadt Innsbruck geht dabei über die Rolle als reine Schulerhalterin hinaus und stellt auch finanzielle Mittel für inhaltliche und pädagogische Innovationen zur Verfügung. Pro Jahr stehen rund 25.000 Euro für nachhaltige Aktivitäten und Projekte im Rahmen des Bildungsprogrammes zur Verfügung. Mittlerweile gibt es vier Projektgruppen: Miteinander der Kulturen, Gesunde Schule, Kunst und Kreativität und Elternarbeit.

01. Dezember 2011