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Frühlingsblumen für Erna Pfitscher

Vizebgm. Gruber gratulierte im Namen der Stadt.
(RMS) Sie hat in ihrem Leben über hundert Kinder auf die Welt gebracht, obwohl sie selbst nie Kinder hatte – Erna Pfitscher übte in ihrem erfüllten Leben den Beruf der Hebamme aus. Anlässlich des 104. Geburtstages besuchte Vizebürgermeister Franz X. Gruber am 16. Mai die Jubilarin im Wohnheim Pradl und überbrachte im Namen der Stadt Innsbruck einen frühlingshaften Blumengruß. Auch Nichte, Großnichte und Neffe, die ihre Tante regelmäßig besuchen, und die Heimleiterin Elfriede Steinwender beglückwünschten das Geburtstagskind.

1907 in Meran geboren und in der Zwischenkriegszeit nach Innsbruck gekommen, erlernte Erna Pfitscher in Innsbruck den „schönen und erfüllenden Beruf“ der Hebamme, in einer Zeit, in der es noch viele Hausgeburten gab. Sie lebte in Hötting, bis sie vor sieben Jahren ins Wohnheim Pradl übersiedelte.

„Sie war immer Hebamme mit Leib und Seele und leistete viel Nachtarbeit“, erzählte die Nichte Maria. Ein wichtiges und für diese Zeit sehr fortschrittliches Ziel konnte Erna Pfitscher in den 1940er-Jahren in mehreren Verhandlungen in Wien für ihren Berufsstand erreichen: Die Einführung einer Pflichtversicherung für Hebammen.
17. Mai 2011