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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer legte bei der Montage der neuen Tafel am Westfriedhof selbst Hand an. Stadtrat Gerhard Fritsch und Alexander Legniti (Referatsleiter Friedhöfe) zeigten sich über die Anbringung erfreut.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer legte bei der Montage der neuen Tafel am Westfriedhof selbst Hand an. Stadtrat Gerhard Fritsch und Alexander Legniti (Referatsleiter Friedhöfe) zeigten sich über die Anbringung erfreut.

Internationale Anerkennung für drei Innsbrucker Friedhöfe

West-, Ost- und Mühlauer Friedhof gehören zur „Europäischen Friedhofsstraße“

Die internationale Vereinigung „Association of Significant Cementeries in Europe“ (ASCE) hat es sich zum Ziel gemacht, besonders schöne Friedhöfe zu finden und auf ihrer Homepage zu präsentieren. Der Innsbrucker Westfriedhof ist einer der drei Friedhöfe in der Tiroler Landeshauptstadt, die Teil der sogenannten „Europäischen Friedhofstraße“ sind. Dort wurde kürzlich eine Tafel mit einem Hinweis dazu angebracht.. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie der für Friedhöfe zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz erklären unisono: „In diese Liste aufgenommen zu werden, ist eine große Ehre. Es ist ein Beleg für die gute Arbeit, die tagtäglich auf unseren Friedhöfen geleistet wird. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amts für Friedhöfe bedanken.“

Friedhöfe gehören zum Stadtbild und zählen zum kulturellen Erbe jeder Stadt. In Innsbruck gibt es sieben städtische und elf nichtstädtische Friedhöfe. Mit dem West-, dem Ost- und dem Mühlauer Friedhof wurde mit der Aufnahme in die „Europäische Friedhofsstraße“ drei städtischen Friedhöfen eine besondere Ehre zu Teil.

Jeder Friedhof, der Teil der Friedhofstraße ist, sollte mit einer Hinweistafel gekennzeichnet sein. Am Innsbrucker Westfriedhof wurde nun eine Tafel stellvertretend für alle drei Innsbrucker Friedhöfe angebracht. Am Ost- und Mühlauer Friedhof wurde das Logo der ASCE auf den bestehenden Tafeln integriert.

Umfangreiche Neuerungen

In die Gestaltung und Instandhaltung der Friedhöfe wird seitens der Stadt sowohl Arbeit als auch Geld investiert. Ziel ist es, Friedhöfe zu lebendigen Begegnungszonen zu machen. So wurde beispielsweise 2014 der Vorplatz des Aufbahrungsbereichs am Westfriedhof vom Amt für Grünanalagen neu gestaltet. Nun lädt er zum Verweilen ein und soll Trauernden helfen, zur Ruhe zu kommen.

Am Ostfriedhof wurden die öffentlichen WC-Anlagen kürzlich renoviert und teilweise erneuert. Außerdem befinden sich aktuell eine konfessionsneutrale Verabschiedungshalle sowie neue Urnennischen in Planung. Außerdem wird der südliche Teil des Ostfriedhofs umstrukturiert und neu gestaltet.

Dies sind Maßnahmen, die auf Basis der Ergebnisse einer 2013 durchgeführten Friedhofsbedarfsstudie erfolgen. (DH)