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Friedhöfe sind schon lange nicht mehr „nur“ Orte der Trauer. Vielmehr sind sie heute Begegnungszonen von Trauernden und Ruhesuchenden, aber auch Menschen, die diese zur Naherholung nutzen.

Den engagierten MitarbeiterInnen des städtischen Friedhofreferats ist es ein Anliegen, dass Friedhöfe den unterschiedlichen Ansprüchen von BesucherInnen gerecht werden. Stadtrat Mag. Gerhard Fritz bestätigt: „Unsere Friedhöfe sind für viele Bürgerinnen
und Bürger parkartige Oasen der Ruhe. So möchten wir sie auch gestalten – würdig, naturnah, aber auch funktional. Orte nicht nur zum Trauern und Gedenken, sondern auch städtischer Lebensraum.“ Besonders zu Allerheiligen besuchen FreundInnen, Verwandte und KameradInnen die Gräber ihrer Liebsten. BesucherInnen am Ostfriedhof bekommen heuer erstmals die im Frühjahr neu errichtete Tonanlage zu hören. Bisher gab es oft Probleme, weil der Ton in der Einsegnungshalle sehr laut war, draußen
konnte man ihn aber nicht mehr hören. Der zuständige Stadtrat Fritz erklärt: „Die Klangqualität ist jetzt durch zehn neue sogenannte Inoxlautsprecher erstklassig. Die gesamte Friedhofsfläche im Norden wird damit abgedeckt.“ Der südliche Teil des Ostfriedhofs ist noch nicht mit den neuen Lautsprechern ausgerüstet, weil dort erst eine Umgestaltung geplant wird. Danach will die Stadt aber auch dort die Inoxlautsprecher montieren. SAKU/VL

Als der ursprüngliche städtische Friedhof vom heutigen Adolf-Pichler-Platz auf den Westfriedhof verlegt wurde, errichtete die Stadt dort eine Gedenkstätte und setzte die Überreste bei.

Im „Grab der Einsamen“ werden Urnen aus aufgelassenen Gräbern und solche von BürgerInnen, die aus sozialen Gründen keine eigene Grabstätte haben, zur letzten Ruhe gebettet. Die Einsegnung finden jeden ersten Donnerstag im März und Oktober statt.

„Was früher ausschließlich ein Ort der Trauer und des Schweigens war, wuchs zu einem Lebens- und Begegnungsraum, der von vielen Innsbruckerinnen und Innsbruckern auch als Naherholungsort genutzt wird. Für viele bedeuten Friedhöfe heute Oasen der Ruhe.“

Stadtrat Mag. Gerhard Fritz

Stadtrat Mag. Gerhard Fritz

Die wunderschönen und imposanten Arkaden prägen das klassische Bild des Westfriedhofs.

Der beste Freund des Menschen hat während der Besuchszeit am Ostfriedhof ein Dach über dem Kopf, denn nur Blindenhunde dürfen mit auf den Friedhof.

Der Innsbrucker Stadtengel über dem Ausgang des alten Teils des Westfriedhofs (Fritz-Pregl-Straße) verabschiedet die BesucherInnen.