Logo Innsbruck informiert
Die Antragsformulare für die verschiedenen Förderungen sind im Stadtmagistrat erhältlich.
Die Antragsformulare für die verschiedenen Förderungen sind im Stadtmagistrat erhältlich.

Stadt fördert komfortables Wohnen

InnsbruckerInnen erhalten im städtischen Wohnungsservice umfassende Beratung zu den Fördermöglichkeiten für Investitionen in ihren Wohnbereichen.

Beratung und Hilfestellung bei Anträgen zu unterschiedlichen Förderungen erhalten Interessierte im Wohnungsservice, Sachbereich Wohnbauförderungen. „Die StadtgemeindeInnsbruck unterstützt mittels Impulsförderungen zahlreiche Maßnahmen des Umwelt- und Schallschutzes. Sie bietet finanzielle Unterstützungen für Senior-Innen und Menschen mit Behinderungen“, betont Wohnungsstadtrat Andreas Wanker. Ebenso ist dort die Landesförderung „Wohnhaussanierung“ angesiedelt. Das Referat ist Anlaufstelle für Anträge auf Mietzins- und Annuitätenbeihilfe. Im zweiten Stock des Rathauses kümmern sich die MitarbeiterInnen um alle Anfragen dieser Art. Der persönliche Kontakt wird empfohlen, denn AntragstellerInnen können sogleich alle Formulare ausfüllen. Die Ansuchen um Landesförderungen werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Energetische Sanierungen

Die Stadt Innsbruck gewährt für hochwertige energetische Sanierungen großzügige Förderungen. Diese betreffen die Gebäudehülle. Dabei kommt der Beratung besonderes Augenmerk zu. Die gegenüber der Landesförderung erhöhten Standards hinsichtlich der Wärmeschutz-Werte (U) bieten einen Anreiz, oft mit minimal höheren Kosten bessere Wärmedämmungen anzubringen und damit einen wesentlichen Beitrag für Energieeinsparung und Umwelteffizienz zu leisten. Das wird mit höheren Förderungen bis zu 20 Prozent belohnt. Umfassende thermische Gesamtsanierungen von Gebäuden erhalten zusätzlich noch den sogenannten Ökobonus. Parallel dazu gibt es die Förderungen des Landes Tirol im Rahmen der Wohnhaussanierung, ebenfalls mit der Möglichkeit
des Ökobonus. Die Tipps, wie man „mehr herausholen kann“, erteilen die Techniker der städtischen Förderstelle. Im Vorjahr wurden 470 Anträge für städtische Förderungen gestellt. Bei einer Gesamtinvestition von knapp 12 Millionen Euro wurden rund 1,3 Millionen Euro an Subventionen ausgeschüttet, hinzukommen noch 86.000 Euro für den Ökobonus.

SeniorInnengerechte Nasszellen

Ziel dieser städtischen Förderung ist es, älteren BürgerInnen einen möglichst langen Verbleib in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Bei Umbauten in seniorInnengerechte Nasszellen liegt die Förderung bei einer Obergrenze von 10.000 Euro bei 35 Prozent. Neben einer Vorab-Beratung ist in diesen Fällen besonders die Nachschau vor Ort wichtig. Die Techniker des Referates beurteilen die Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort, besonders für Interessierte, die in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Nach telefonischer Voranmeldung kommen die Berater mit den notwendigen Unterlagen vorbei. Die Förderung ist an die Einhaltung technischer Richtlinien gebunden. Die Mindestgröße der barrierefreien Dusche muss 90 mal 90 Zentimeter groß oder flächengleich sein und darf eine maximale Einstiegsschwelle von drei Zentimetern aufweisen. Eine Mindesttiefe von 80 Zentimetern sollte nicht unterschritten werden. Seit Start der Aktion 2009 wurden mehr als 1.070 sanitäre Umbauten von der Stadt gefördert. Rund 3,4 Millionen Euro wurden an Förderungen dafür ausbezahlt. Das Land Tirol hat 2015 die städtische Förderung zu annähernd gleichen Richtlinien übernommen. Damit kann man parallel auch dort um eine Förderung ansuchen und erhält einen Zuschuss über 25 Prozent von der Obergrenze von 7.800 Euro. Baut ein Förderungswerber beispielsweise ein Bad um 14.000 Euro seniorInnengerecht um, erhält dieser unter Einhaltung der Bedingungen 3.500 Euro von der Stadt und weitere 1.950 Euro vom Land Tirol. Die Landesförderung kann sich für den altersgerechten Umbau der WC-Anlage und Maßnahmen für Menschen mit Behinderung noch erhöhen.

Fenster schützen vor Lärm

Eine weitere Unterstützung bei Maßnahmen zum Fluglärmschutz der Tiroler Flughafen Betriebsgesellschaft wird von der Stadt Innsbruck abgewickelt. FörderungswerberInnen müssen dafür in einem definierten Umkreis des Flughafens wohnen. In dem betroffenen Gebiet ergaben Schallmessungen untertags einen Wert von über 60 Dezibel, in der Nacht über 50. Gefördert wird der Fensteraustausch in Aufenthaltsräumen sowie Wohnküchen. Für Gesamtkosten von rund 609.000 Euro wurden seit dem Start
der Aktion 2015 bisher Förderungsmittel von rund 149.000 Euro ausbezahlt. Für sämtliche Förderungen sind die Formulare im Internet abrufbar bzw. liegen ausgedruckt im Stadtmagistrat auf. Über entsprechende Links sind dort auch die Anträge auf Landesförderungen greifbar. Detaillierte Informationen erhalten Interessierte im Wohnungsservice, Sachbereich Wohnbau-Förderungen bzw. online unter www.innsbruck.gv.at (Förderungen/Finanzen > Bauen/Wohnen). SAKU