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Machten sich bei der Firstfeier selbst ein Bild vom Baufortschritt: Walter Mühlecker (Baufirma Swietelsky), Architekt Dietmar Ewerz, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Architekt Martin Gamper, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stefan Eller, Markus Schöpf (beide IIG) und Gemeinderat Lucas Krackl (Vorsitzender des Bauausschusses, v.l.n.r.)
Machten sich bei der Firstfeier selbst ein Bild vom Baufortschritt: Walter Mühlecker (Baufirma Swietelsky), Architekt Dietmar Ewerz, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Architekt Martin Gamper, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stefan Eller, Markus Schöpf (beide IIG) und Gemeinderat Lucas Krackl (Vorsitzender des Bauausschusses, v.l.n.r.)

25 neue Wohnungen entstehen

Prominent besetzte Firstfeier in der Roseggerstraße

Sobald der Rohbau eines Gebäudes fertiggestellt wurde, richtet der Bauherr traditionell die Firstfeier aus. Aus diesem Grund lud die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) kürzlich zu einem Fest in der Roseggerstraße 25-27. Gekommen waren VertreterInnen der Politik, darunter Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, VertreterInnen der Baufirmen sowie der beteiligten Unternehmen. Gemeinsam machte man sich ein Bild des Baufortschrittes.

„Die Firstfeier wird als Abschluss einer wichtigen Bauphase gefeiert. Hier ist sie zusätzlich ein wichtiges Zeichen für wachsenden Wohnbau in unserer Stadt. Wohnraum ist ein Grundbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger, welchen wir durch zahlreiche Projekte sicherstellen. Das neue Gebäude in der Roseggerstraße ist eine weitere wichtige Komponente“, erläuterte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Wohnungsstadtrat Andreas Wanker zeigt sich ebenfalls vom Projekt überzeugt: „Bei den neuen Wohnungen, die hier entstehen, handelt es sich um geförderte Wohnungen, die vom städtischen Wohnungsservice an Mieterinnen und Mieter vergeben werden. Es freut mich, dass nach Fertigstellung des Projekts 25 neue, moderne Wohnungen für Innsbrucker Wohnungssuchende zur Verfügung stehen werden.“

Familiengerechtes Wohnen

Das Motto, das über dem Wohnbauprojekt steht, könnte „Familiengerechtes Wohnen“ heißen. Insgesamt werden 25 Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen errichtet. Das ehemalige Gebäude wurde kurz nach dem 2. Weltkrieg errichtet und entsprach sowohl in seinem Zustand als auch im Raumangebot nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen an ein familiengerechtes Wohnen. Auch die bau- und feuerpolizeilichen Vorschriften wurden nicht mehr erfüllt.

„Die neue Wohnanlage wird allen Mieterinnen und Mietern, darunter vor allem den Familien, gerecht. Durch Räume für Kinderwägen und Fahrräder im Garagenbereich kann zusätzlich dazu beigetragen werden“, erläutert Dr. Franz Danler, Geschäftsführer der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG), die für die Errichtung zuständig ist.

Architektonische Herausforderung

Entworfen wurde das Projekt im Rahmen eines geladenen Architekturwettbewerbes vom Architekturbüro Teamk2 (DI Dietmar Ewerz und DI Martin Gamper) aus Innsbruck.

Das Projekt besticht durch eine robuste, intelligente, städtebauliche Situierung indem der Schwerpunkt des konischen Baukörpers an die Straßenecke gerückt wurde. Vor allem die Schnittstelle im Erdgeschoß zum öffentlichen Raum ist überzeugend gelöst. Die Überdachung der Eingangszone bietet einen adäquaten Zugang zum Gebäude. Insgesamt besticht das Projekt, aufgrund seiner energieeffizienten Planung.

Zahlen, Daten, Fakten

Die gesamte Wohnnutzfläche des Neubaus umfasst ca. 1.620 m². Die bestehende Tiefgarage wird um 17 Autoabstellplätze erweitert und für die Kinderwägen und Fahrräder sind ebenfalls eigene Räume vorgesehen. Mit der Baufertigstellung ist im Herbst 2016 zu rechnen.

Die Gesamtbaukosten liegen bei 3,6 Mio. Euro. Die Wohnanlage wird gemäß den Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Tirol mit Passivhausstandard errichtet. (DH)