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Hatten Grund zum Feiern: Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (M. links) Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (M. rechts), und Konrad Bergmeister (Vorstand BBT SE) beim Richtfest der St. Bartlmä-Brücke
Hatten Grund zum Feiern: Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (M. links) Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (M. rechts), und Konrad Bergmeister (Vorstand BBT SE) beim Richtfest der St. Bartlmä-Brücke

Sillübergang erleichtert Bauarbeiten für Brenner Basistunnel

Richtfest der Brücke St. Bartlmä

Unmittelbar südlich der Olympiabrücke entsteht seit November 2014 eine neue Brücke über die Sill. Kürzlich wurde nun das Richtfest der St. Bartlmä-Brücke begangen. Unter den Gästen waren unter anderem Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und Prof. Konrad Bergmeister (Vorstand Brenner Basistunnel BBT SE), die das neue Bauwerk feierten. 

Die Errichtung des neuen Sillübergangs war notwendig, da die Bauarbeiten für den Brennerbasistunnel eine neue Zufahrt zum Gewerbegebiet St. Bartlmä sowie zum Areal des Frachtenbahnhofes erfordern. Mit der Brücke ist das dortige Gewerbegebiet direkt an den Südring angebunden. Die Zufahrt zum Unternehmen DB Schenker ist somit störungsfrei neben den Bauarbeiten möglich. Errichtet wurde die Brücke von der Stadt Innsbruck im Namen und Auftrag der BBT SE. 

Stimmen zur Realisierung

„Unsere Landeshauptstadt ist eine Stadt der kurzen Wege. Mit der neu entstandenen St. Bartlmä-Brücke wird diese ausgezeichnete städtische Infrastruktur weiter gestärkt“, erläutert Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Der Übergang entlastet zudem die Silluferstraße vom Schwerverkehr zum Gewerbegebiet St. Bartlmä. Gleichzeitig wird das Gewerbegebiet um eine optimierte Verkehrsanbindung erweitert und die Wirtschaft im Stadtgebiet unterstützt. Gemeinsam mit der BBT SE streben wir somit den Mehrwert einer dauerhaften Nutzung auch nach Fertigstellung des Brenner Basistunnels an.“ 

Die für Tiefbau ressortzuständige Vizebürgermeisterin Pitscheider freut vor allem, dass die Wahl auf ein Projekt fiel, das die wasserbautechnischen Kriterien ebenso erfüllt wie die Kostenvorgaben: „Das Siegerprojekt des Teams Sigl/Gruber wurde darüber hinaus so umgesetzt, dass es später auch Fuß- und Radweg für das städtebauliche Entwicklungsgebiet des Frachtenbahnhofs aufnehmen kann.“ 

„Die St. Bartlmä-Brücke ist ein historisches Bindeglied zwischen Stadtteilen, zwischen dem Brenner Basistunnel und der Stadt Innsbruck sowie zwischen dem traditionellen und dem innovativen Brückenbau“, fasst Prof. Bergmeister zusammen: „Die BBT SE hat gemeinsam mit der Stadt Innsbruck einen Wettbewerb zur Gestaltung und landschaftlichen Einbindung der neuen Bartlmä-Brücke durchgeführt. Das Planungsteam hat eine ästhetisch wertvolle und funktionale Brücke entworfen. In den nächsten Jahren dient sie zum Bau des Brenner Basistunnels und später als Begegnungsort für Menschen aus zwei Stadtteilen.“ 

Auch Geschäftstellenleiter Manfred Zaletel (DB Schenker Innsbruck) sieht eine positive Entwicklung: „Die Errichtung der Brücke ist der Startschuss für eine neue Zukunft für das Gewerbegebiet in St. Bartlmä.“ Den bauausführenden Firmen und Projektverantwortlichen gratuliert DB Schenker herzlich zur effizienten Planung sowie raschen Errichtung. (AA)