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Firstfeier in der Premstraße

Investition in Wohnqualität und ökologisches Wohnen
Die in den Jahren 1928 bis 1939 errichteten Wohngebäude in der Premstraße in Pradl entsprachen in ihrem Zustand nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen für ein familiengerechtes Wohnen. Aus diesem Grund wurde ein Neubau beschlossen: Der Abbruch der alten Gebäude wurde von Dezember 2012 bis Jänner 2013 vorgenommen, die Bauarbeiten wurden in der Zwischenzeit zügig durchgeführt. Der neue Wohnkomplex mit 72 Mietwohnungen soll im Herbst 2014 fertiggestellt werden.

Am 21. Oktober fand in Anwesenheit von Bürgermeisterin Mag.ª Christine Oppitz-Plörer, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz, Dr. Franz Danler (Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft), Architektin DI Julia Fügenschuh, Mag. Ing. Thomas Bodner (Firma Bodner) sowie vieler am Bau Beteiligten die Firstfeier des neuen Wohnkomplexes statt.

Die Bürgermeisterin erklärte, dass die Firstfeier immer ein ganz besonderer Anlass sei und dankte der IIG, „dass diese schöne Tradition beibehalten wird“. „Dieser Neubau bedeutet nicht nur eine Investition in Wohnqualität, sondern auch eine Investition in ökologisches Wohnen“, so das Innsbrucker Stadtoberhaupt: „Fast 200 Menschen freuen sich hier auf ihr neues zu Hause, das in einem lebenswerten Innsbrucker Stadtteil entsteht.“

„Die Firstfeier heute ist ein Fest für die Bauarbeiter, die sehr gute Arbeit vor Ort leisten“, so Geschäftsführer Danler, der auch dem schnellen und umkomplizierten Einsatz der Firma Bodner dankte. Diese übernahm die Bauarbeiten in der Premstraße nach dem Konkurs der Firma Alpine. Dabei kam es lediglich zu einer kurzen Bauunterbrechung.

Premstraße/Schullernstraße als dritter Bauabschnitt
Die Gebäude Premstraße 24 und 26 sowie Schullernstraße 5 hatten Wohnungsgrößen von ca. 35 bis 39 Quadratmeter, keine entsprechenden Bäder und Zentralheizungen, fehlende Personenaufzüge, keine Tiefgarage sowie eine veraltete Bausubstanz. Wie bereits bei den Häusern Premstraße 27-37 (erster Bauabschnitt) sowie 7-25 (zweiter Bauabschnitt) machte so eine sinnvolle Generalsanierung aus technischen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn.
Der erste Bauabschnitt mit 48 Wohnungen wurde im Oktober 2009 übergeben, der zweite mit 46 Wohnungen im Oktober 2012. Nunmehr wird der 3. Bauabschnitt errichtet.

Bereits im Jahr 2009 wurde für den zweiten und dritten Bauabschnitt ein geladener Architekturwettbewerb, an dem zehn Architekturbüros aus Tirol teilnahmen, durchgeführt. In einem einstimmigen Beschluss der Jury gewann dabei das Architekturbüro Julia Fügenschuh aus Zirl.

72 Wohnungen auf vier Etagen
Beim Neubau in der Premstraße, Schullernstraße handelt es sich um einen L-förmigen viergeschoßigen Baukörper, der zwei-, drei- und vier- Zimmerwohnungen umfasst. Die gesamte Wohnnutzfläche beträgt 4.429 Quadratmeter. Alle Wohnungen sind nach Süden und Westen hin orientiert und verfügen über vorgelagerte Balkone, Loggien bzw. Terrassen. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 9,5 Millionen Euro (netto).

Besonderheiten des neuen Wohnkomplexes
Bereits in der Planungsphase wurde auf die Barrierefreiheit geachtet und der Verein Sicheres Tirol eingebunden. Die Wohnanlage entsteht im Rahmen der Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Tirol. Sie wird im Passivhausstandard errichtet und erfüllt somit die Vorgaben der Wohnbauförderung. Die Wärmeerzeugung erfolgt über einen zentralen Gasheizkessel und über Sonnenkollektoren am Dach. Im Norden des Wohnkomplexes wird eine großzügige Grünfläche mit Kinderspielplatz situiert.

Die Zuteilung der Mietwohnungen erfolgte durch das Amt für Wohnungsservice der Stadt Innsbruck.
21. Oktober 2013