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Firstfeier in der Hunoldstraße

Erweiterung der Städtischen Herberge schreitet voran
Am 17. Oktober 2013 wurde der Spatenstich für die Erweiterung der Städtischen Herberge in der Hunoldstraße gefeiert. Zur optimalen Betreuung pflegebedürftiger Obdachloser, die bisher in verschiedenen Seniorenwohn- und Pflegeheimen untergebracht werden mussten, wird eine Pflegestation mit 20 Pflegezimmern errichtet.

In Anwesenheit von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Stadtrat Franz X. Gruber und Dr. Franz Danler (Geschäftsführer Innsbrucker Immobilien Gesellschaft – IIG) wurde am 24. März nun die Firstfeier begangen. Bei den Feierlichkeiten waren auch Dr. Hubert Innerebner (Geschäftsführer Innsbrucker Soziale Dienste GmbH – ISD), Mag. Franz Stelzl (Leiter der Städtischen Herberge), die Architekten Astrid Tschapeller und Michael Steinlechner sowie Dr. Thomas Pühringer und Mag. Markus Stoll (beide IIG-Aufsichtsrat) und zahlreiche Projektbeteiligte anwesend.

„Mit der Erweiterung der Herberge wird eine zentrale Sozialeinrichtung unserer Stadt umgesetzt“, dankte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer auch in Stellvertretung des ressortzuständigen Stadtrates Ernst Pechlaner allen Projektbeteiligten für ihren Einsatz. „Menschen, die sich in einer schwierigen Lebensphase befinden, wird in der Hunoldstraße ein Dach über dem Kopf geboten. Darüber hinaus finden sie sozialarbeiterische und medizinische Beratung aber auch Hilfe und Unterstützung in ihrer jeweiligen Lebenslage“, hob Innsbrucks Stadtoberhaupt die Bedeutung der Herberge hervor: „Für ihren ganzjährigen Einsatz bedanke ich mich ganz herzlich beim gesamten Team der Herberge, allen voran Herbergsleiter Franz Stelzl.“

„Es ist ein wichtiges Zeichen im sozialen Bereich Investitionen zu tätigen“, erklärte IIG-Geschäftsführer Danler, der sich über unfallfrei Bauarbeiten freute: „Mein Dank gilt der Stadt Innsbruck, die die Entscheidung getroffen hat, diesen bedeutenden Erweiterungsbau zu realisieren.“

„Die Pflegebedürftigkeit macht auch bei der Personengruppe der Wohnungslosen nicht Halt“, erklärte ISD-Geschäftsführer Innerebner: „Mit der Erweiterung der Herberge geht der lang gehegte Wunsch einer optimalen Betreuung nun in Erfüllung. Ich freue mich und bin dankbar, dass die erweiterte Herberge schon bald ihre Türen öffnen kann.“ Auch Herbergsleiter Stelzl erklärte: „Mit dem Zubau werden wir für unsere Bewohnerinnen und Bewohner eine neue Qualität und einen besseren Standard in der Betreuung und Pflege anbieten können. Sie sollen sich wohl fühlen und spüren, dass sie gut aufgehoben sind.“

Vom Architekturwettbewerb zur Umsetzung
Im Jahr 2011 führte die IIG einen geladenen Architekturwettbewerb durch, aus dem das Projekt der Architekten Astrid Tschapeller und Michael Steinlechner als Siegerprojekt hervorging. Der entstehende dreigeschossige Baukörper befindet sich entlang der Anzengruberstraße und der Hunoldstraße. Mit dem bestehenden Gebäude bildet er einen Innenhof, der sich zur Sill hin öffnet.

Die Gesamtnutzfläche des Erweiterungsbaues beträgt etwa 1.070 Quadratmeter. Sie bietet Platz für die Pflegezimmer mit Sanitäreinheiten, den erforderlichen Nebenräumen wie Dienstzimmer, Arzt- und Therapieraum sowie Aufenthaltsbereiche. Um die bebaubare Grundstücksfläche zu vergrößern, waren ein Rückbau der Straßenkreuzung Anzengruber-/Hunoldstraße, die Umlegung der bestehenden Trafostation sowie umfangreiche Leitungsverlegungen nötig.

Die Errichtungskosten des Projektes mit Bauende Herbst 2014 betragen ca. 3,2 Millionen Euro. Vom Land Tirol wird ein Wohnbauförderungsdarlehen in der Höhe von etwa 1,6 Millionen Euro gewährt.

24. März 2014