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Firstfeier für Wohn- und Pflegeheim

Im Wohn- und Pflegeheim in der Innsbrucker An der Lan-Straße.beginnen die Ausbauarbeiten
Die Innsbrucker StadtBAU GmbH. – eine Tochter der Neuen Heimat Tirol und der Stadtgemeinde - errichtet im Auftrag der Stadtgemeinde Innsbruck bzw. den Innsbrucker Soziale Diensten (ISD) ein Wohn- und Pflegeheim in der Innsbrucker An der Lan-Straße. Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Gesundheits-Landesrat Dr. Bernhard Tilg, die Vizebürgermeister Mag. Sonja Pitscheider und Christoph Kaufmann, Stadtrat Ernst Pechlaner sowie GR Sophia Reisecker sowie der Geschäftsführer der Innsbrucker StadtBAU, Prof. Dr. Klaus Lugger, überzeugten sich bei der Firstfeier über den termingerechten Baufortschritt. Sie zeigten sich insbesondere erfreut darüber, dass alle beim Spatenstich gegenüber den Anrainer und Nachbarn gemachten Zusagen strikt eingehalten werden. Nunmehr beginnen die Ausbauarbeiten.

Das aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt von ARTEC wird rund 19 Mio. €, inklusive Einrichtung ca. 22 Mio. € kosten. Samt seniorengerechter Ausstattung kommt ein Pflegebett auf 186.000 €. Das Wohn- und Pflegeheim erhält 118 Einzelzimmer und speziell für Senioren entwickelte Einrichtungen. Ende 2014 wird das Gebäude dem ISD übergeben. Die Besiedelung ist im Frühjahr 2015 vorgesehen.

BM Oppitz-Plörer: Unsere SeniorInnen können in „ihrem“ Stadtteil älter werden
Bürgermeisterin Oppitz-Plörer legte von Baubeginn an großen Wert auf die laufende Information bzw. Einbindung der zahlreichen Nachbarn (z.B. in den „Stern-Hochhäusern“). So steht der örtliche Bauleiter den Anrainern wöchentlich im Rahmen eines Jourfixe zur Verfügung. Oppitz-Plörer begründet die Notwendigkeit dieses Heimes mit der demografischen Entwicklung in diesem Stadtteil: „Die Menschen, die anlässlich der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 hier im O-Dorf eine neue Heimat gefunden haben, kommen nun vermehrt ins Seniorenalter. Deshalb können sich 118 Personen auf seniorengerechte Wohn- und Pflegeräume in der gewohnten nachbarschaftlichen Umgebung freuen.“

LR Tilg: Wichtiger Schritt für Strukturplan Pflege
Den Dank des Landes Tirol überbrachte Gesundheits-Landesrat Dr. Bernhard Tilg. Beeindruckt von der besonderen Architektur den künftigen Heimes betonte Tilg, dass dieses wichtig sei für den Strukturplan Pflege zwischen Stadt und Land. Laut diesem Plan sollen bis 2022 in Tirol jedes Jahr 120 stationäre Pflegebetten entstehen.

Multifunktionale Sport- und Parkanlage
Ebenfalls bereits in Arbeit und bis August 2014 fertig sein soll die großzügige Renovierung der Sepp-Grünbacher-Promenade. Zwischen den „Sternhochhäusern“, dem Seniorenwohn- und Pflegeheim und dem Innufer wird der gesamt Naturraum neu gestaltet. 1,4 Mio. Euro investiert die Stadt in eine multifunktionale Sport- und Parkanlage, mit komplett neuer Uferlandschaft und sogar mit zugänglichem Sandstrand. Auf rund 14.000 Quadratmetern entsteht eine Parklandschaft samt zeitgemäßen Spiel- und Sportmöglichkeiten. Seniorengerechte Aufenthalts- und Mobilitätsbereiche im Nahbereich des Heimes fördern zudem die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen.

Lugger: Spezialisten beim Seniorenheimbau
Lugger verwies auf den inzwischen großen Erfahrungsschatz Innsbrucker Stadtbau und führte als Beispiele die Einrichtungen St. Raffael, Lohbach und Tivoli an. Er freut sich, dass die Stadt Innsbruck auch dieses Mal die Firma Stadtbau mit der Projektumsetzung betraut hat. Lugger sicherte die Errichtung eines stadtteilprägenden Gebäudes in Passivhausqualität zu.
Beim Pflegeheim werden 23 Tiefgaragenplätze und in der anschließenden Quartiersgarage der NHT 19 Tiefgaragenplätze errichtet.
20. Mai 2014