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Das neue Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Innsbruck beeindruckte auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (3.v.r.) und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (2.v.r.).
Das neue Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Innsbruck beeindruckte auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (3.v.r.) und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (2.v.r.).

Berufsfeuerwehr für Katastrophenfall gerüstet

Tirolweite Nutzung möglich, Kosten von 540.000 Euro übernimmt Land

Bei dem neuen Wagen handelt es sich um ein sogenanntes Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug, es ersetzt ein bereits 23 Jahre altes Fahrzeug. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann gratulierte gemeinsam mit Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler der Belegschaft der Berufsfeuerwehr Innsbruck zum neuen Auto. „Eine moderne Ausrüstung ist die halbe Miete. Mit dem neuen Fahrzeug ist die Berufsfeuerwehr Innsbruck für den Ernstfall gerüstet“, erklärt Vizebürgermeister Kaufmann.

Finanzierung durch das Land

Das Fahrzeug wurde vom Landesfeuerwehrinspektorat – in Absprache mit und nach den Vorstellungen der Berufsfeuerwehr Innsbruck – ausgeschrieben und in Folge der Auftrag an die Firma EMPL Fahrzeugwerk GmbH aus dem Zillertal als Bestbieter vergeben. Der Wert des Fahrzeuges beträgt ca. 540.000 Euro und wird zur Gänze durch das Land Tirol finanziert. „Das neue Feuerwehrauto ist in seiner Bauweise und Bestückung einzigartig in Tirol – durch die Finanzierung durch das Land Tirol kann das Fahrzeug für Gefahrguteinsätze im ganzen Bundesland Tirol angefordert werden“, erläutert Geisler.

Das neue Fahrzeug ist mit den verschiedensten Gerätschaften bestückt, welche bei einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen Verwendung finden. Von diversen Pumpen, Auffangbehältnissen, Abdicht- und Absperrmaterialien über Bindemittel bis hin zu Spezialwerkzeug und Reinigungs- bzw. Dekontaminationsgerätschaften findet sich im neuen Auto.

Schulungen haben bereits begonnen

Der Umgang mit dem neuen Fahrzeug muss genauestens erlernt werden. Seit 21.07.2015 läuft die Ausbildung der Mannschaft der Berufsfeuerwehr Innsbruck am neuen Fahrzeug – nach Abschluss dieser Ausbildungen kann es in den Einsatzdienst übernommen werden. „Ohne eine kompetente Mannschaft nützt das modernste Fahrzeug nichts. Mein Dank gilt an dieser Stelle der Belegschaft der Berufsfeuerwehr Innsbruck und den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren für ihren tagtäglichen Einsatz“, hält Kaufmann fest.

Das Vorgängerfahrzeug wird in naher Zukunft zum weiteren Gebrauch in ein südliches Land gebracht. (DH)