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Feuerwache Wilten feierlich übergeben

Modernes Infrastrukturgebäude für die Freiwillige Feuerwehr Wilten

Im Westen der Stadt steht der Freiwilligen Feuerwehr Wilten zehn Monate nach der Firstfeier eine neue Feuerwache zur Verfügung. Der bauliche Zustand des alten Gebäudes machte den Neubau unumgänglich.

Besonders die direkte Anbindung an die Autobahn A12 birgt einen wesentlichen Vorteil und optimiert künftig die Betriebsabläufe. Der Neubau wurde vom Innsbrucker Architekturbüro Neuschmid/Kleinheinz geplant. Bauherr des 3,04 Millionen Euro Projektes (inklusive Hochwasserschutzmaßnahmen) war die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft.

„Die neue Feuerwache Wilten ist eine Bereicherung – nicht nur für die Freiwillige Feuerwehr Wilten, sondern auch für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker. Das Projekt trägt wesentlich zur allgemeinen Sicherheit unserer Stadt bei“, ist sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sicher.

Vizebürgermeister und Feuerwehrreferent Christoph Kaufmann bezeichnet das Projekt als wichtig und notwendig: „Die Ereignisse der jüngsten Zeit haben bewiesen, dass unsere Einsatzkräfte hervorragende Arbeit leisten und im Ernstfall perfekt zusammenarbeiten. Mit der Infrastruktur der neuen Feuerwache Wilten können wir ihren Einsatz noch weiter fördern und unterstützen.“

Innsbrucks modernste Feuerwache

Im April 2012 wurde ein geladener Architektenwettbewerb mit zehn teilnehmenden Büros ausgeschrieben. Einstimmig wurde das Wettbewerbsprojekt der Architekten Neuschmid/Kleinheinz aus Innsbruck zum Sieger gewählt. Das geradlinig organisierte Gebäude, könnte zu einem späteren Zeitpunkt um ein Katastrophenschutzlager im Osten erweitert werden. Da eine Teilfläche des Grundstückes als Retentionsbereich für den Geroldsbach vorgesehen ist, wurde das Feuerwehrgebäude aufgeständert.

Im Erdgeschoß sind der Kommandoraum, die Umkleiden, Nebenräume sowie die Fahrzeughalle mit vier Boxen untergebracht. Eine Treppe führt ins Obergeschoß, in welchem sich der Schulungsraum, ein Büro sowie der Jugendraum und Nebenräume befinden. Das Gebäude wurde mit lichtdurchlässigen Fassadenplatten aus Polycarbonat verkleidet.

Zahlen, Daten, Fakten

Baubeginn war im August 2012 und Fertigstellung im Mai 2015. Die Feuerwache hat eine Nettogesamtfläche von 900 m2 und verfügt über einen Bruttorauminhalt von ca. 3.785 m³. Die Kosten von 3,04 Mio. Euro (inklusive Hochwasserschutzmaßnahmen) trägt die Stadt Innsbruck. (KR)