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„Familienerlebnis“ Jaufenthaler Krippe eröffnet

Mechanische Krippe am Adolf-Pichler-Platz.
(RMS) Abseits vom großen Trubel der Einkaufstraßen und Christkindlmärkte, aber doch zentral am Adolf-Pichler-Platz verbreitet die mechanische Jaufenthaler Krippe wieder weihnachtliche Stimmung für die ganze Familie. Am ersten Adventsonntag, dem 28. November, wurde die Jaufenthaler Krippe im feierlichen Rahmen eröffnet. Bis zum 6. Jänner laden täglich zwischen 16 und 19 Uhr die Aufführungen der mechanischen Krippe zum Verweilen und Staunen ein.

„Der Advent nimmt hier inmitten der Stadt in Stille seinen Einzug“, so Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bei der Eröffnung, zu der viele kleine und zahlreiche große Gäste gekommen waren, darunter Gemeinderätin Herlinde Keuschnigg, Amtsvorständin Mag.a Brigitte Berchtold und Karin Candaten vom Amt für Kinder- und Jugendbetreuung sowie Christian Karbon von den Krippenfreunden Hötting. Für die musikalische Umrahmung sorgten das Bläserensemble der Musikschule Innsbruck und der „Kreithiger 4G’sang“. Der Mundartdichter Emanuel Heger gab Besinnliches zur Jaufenthaler Krippe und deren Schöpfer Friedl Jaufenthaler zum Besten.

Neue Technik für die mechanische Krippe
Auf Initiative von Vizebürgermeister Kaufmann und GRin Herlinde Keuschnigg übernahm Christian Karbon von den Krippenfreunden Hötting die Sanierung und Wartung der Mechanik an der Krippe. Unter der Leitung von Rudolf Völker (HTL Innsbruck) wurde die Elektrik erneuert und die 15 Elektromotoren generalüberholt.

2002 überließ Friedl Jaufenthaler die Krippe der Stadt Innsbruck als Geschenk für die Innsbrucker Kinder. Mehrere tausend Arbeitsstunden investierte der Krippenbauer in die 7 x 3 m große Krippe. Insgesamt 28 bewegliche Figuren stellen die Weihnachtsgeschichte in Bild und Ton dar und machen die Krippe zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Seit 2004 ist der Verein der Krippenfreunde Hötting für die Aufführungen verantwortlich. Walter Vötter von der IIG sorgt für die Aufbauarbeiten und die Einlagerung.

Zur Person Friedl Jaufenthaler
Der am 30. September 1932 geborene und am 20. Dezember 2004 verstorbene Friedl Jaufenthaler war „Wegmacher“ in Mutters, wo er mit seiner Familie lebte. Er beschäftigte sich seit seiner Jugend mit Handwerks- und Bastelarbeiten. Im Laufe der Jahre entwickelte er bewegliche Ostergräber und Krippen, die Ausdruck seines traditionsverbundenen Lebens und Interesses für religiöses Brauchtum aus Tirol sind.
29. November 2010