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EU-weiter Architektenwettbewerb

SPZ Hutterweg und NMS Hötting Fürstenweg
Das Sonderpädagogische Zentrum Innsbruck (SPZ), das derzeit im denkmalgeschützten Volksschulgebäude Pradl-Ost in der Siegmairstraße untergebracht ist, entspricht nicht mehr den Anforderungen des modernen Schul- und Förderbetriebes. Für den geplanten Neubau am Areal der Neuen Mittelschule Hötting am Fürstenweg führte die Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) einen EU-weiten, offenen, zweistufigen Architektenwettbewerb für die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten durch. Nun steht das Siegerprojekt fest.

Das Preisgericht unter Vorsitz der Wiener Architektin DI Feria Gharakhanzadeh wählte aus 92 eingereichten Entwürfen bei der ersten Jurysitzung am 15. April 2011 sechs Projekte für die zweite Stufe der Weiterbearbeitung aus. Bei der zweiten Jurysitzung am 28. Juni 2011 wurde von den sechs überarbeiteten Projekten der Entwurf von Arch. DI Helmut Reitter aus Innsbruck zum Siegerprojekt ausgewählt. „Qualität steht für die Stadt Innsbruck im Vordergrund. Wir sind mit unserer Wettbewerbskultur auf einem sehr guten Weg“, freut sich Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer über das Ergebnis des Jury-Entscheids.

Projekt überzeugt durch hohe Flexibilität
Der Entwurf überzeugt durch hohe Flexibilität und vielfältige Nutzung der Räume in Hinblick auf zukünftige Nutzungen. Die geplante Verbindung beider Schulen (bestehende Neue Mittelschule Hötting und zukünftiges SPZ) bietet große Synergien- und Kooperationsmöglichkeiten.
Die pädagogischen Anforderungen an die Schule können mit dem geplanten Projekt sehr gut umgesetzt werden, auch im Hinblick auf eine inklusive Schule. Eine große Vielfalt der Freibereiche, von Balkonen und Terrassen bis zum Grünraum wird angeboten.

Das Raumprogramm sieht neben Klassenzimmern und Sonderunterrichtsräumen auch notwendige Räumlichkeiten für die Förderung schwerstbehinderter Kinder vor. Es umfasst 13 Unterrichtsräume sowie Sonderunterrichtsräume wie Therapie-, Musik- und Gruppenräume, Schullehrküche, Speisesaal für Tagesheimbereich, Turn- und Gymnastikräume mit Normturnhalle und entsprechenden Freiflächen für Spiel und Sport. Die Nutzfläche beträgt ca. 5000 Quadratmeter. Die geschätzten Baukosten betragen ca. 10,5 Mio. Euro netto.

Geplanter Baubeginn ist Herbst 2012, die Fertigstellung soll im Frühjahr 2014 erfolgen. Die Projektleitung und Bauabwicklung wird von der IIG durchgeführt.

04. Juli 2011