Logo Innsbruck informiert
510908988_0.jpg

8.400 Euro für den guten Zweck

Der Erlös aus der Versteigerung der Straßentafeln kommt der Aids-Hilfe Tirol und ArchFem zugute.
Über jeweils 4.213 Euro freuen sich die Aids-Hilfe Tirol und ArchFem (Interdisziplinäres Archiv für feministische Dokumentation). Das ist der Erlös der Versteigerung von ca. 180 alter Innsbrucker Straßentafeln aus den Stadtteilen Pradl, Reichenau und Rossau im November 2012. Die für Tiefbau zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider überreichte die Schecks am 23. April an die beiden gemeinnützigen Organisationen: „Mit diesem Geld werden zwei gute und wichtige Institutionen unterstützt.“

Die Aids-Hilfe Tirol (www.aidshilfe-tirol.at) wird das Geld anlässlich des 6. Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses im Juni vermehrt in die Jugendprävention investieren. ArchFem (www.archfem.at) feiert heuer das 20-jährige Bestehen – mit dem Geld soll das „Geburtstags-Fest“ im Herbst finanziert werden.

Pitscheider bedankte sich im Zuge der Erlös-Übergabe auch bei Auktionator Oliver Salzburger vom Juwelierunternehmen Famous. Durch die enge Zusammenarbeit konnten die Versteigerungen jeweils sehr positiv und reibungslos durchgeführt werden. Ihren Dank sprach sie zudem Ing. Herbert Schwarz aus, Referent für Straßenverwaltung der Stadt Innsbruck. Er ist für das Abmontieren, Aufarbeiten und Aufbewahren der alten Straßentafeln sowie für das Anbringen der neuen zuständig.

Keine Versteigerung mehr geplant
Seit Spätherbst 2008 werden die historischen Innsbrucker Straßentafeln durch die rotbraunen neuen Schilder ersetzt. Im letzten Jahr wurden die alten Tafeln jedoch zum letzten Mal versteigert. Insgesamt fiel der Erlös der vierten Versteigerung geringer aus als die vorhergehenden. Dies hänge laut Pitscheider damit zusammen, dass man sich beim Austauschen der Straßentafeln immer weiter vom Zentrum entfernt. Für die Bevölkerung wird es aber weiterhin die Gelegenheit geben, bei Interesse die historischen Tafeln zu erstehen. „Wir arbeiten neue Möglichkeiten aus, um die verbleibenden Schilder den InnsbruckerInnen zugänglich zu machen“, erklärt Pitscheider.

Aktuell sind noch rund 1.000 alte Straßenschilder angebracht, die es im Laufe der nächsten Jahre zu erneuern gilt. „Wir rechnen damit, dass wir die restlichen Schilder in Innsbruck in etwa drei Jahren ausgetauscht haben“, so Ing. Schwarz.
23. April 2013