Logo Innsbruck informiert
Als Abschiedsgeschenk überreichte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer Botschafterin Eve-Külli Kala (M.) eine Karaffe mit dem Innsbruck Logo. Die Bürgermeisterin bekam im Gegenzug eine Flasche des bekannten estnischen Likörs „Vana Tallinn“ geschenkt.
Als Abschiedsgeschenk überreichte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer Botschafterin Eve-Külli Kala (M.) eine Karaffe mit dem Innsbruck Logo. Die Bürgermeisterin bekam im Gegenzug eine Flasche des bekannten estnischen Likörs „Vana Tallinn“ geschenkt.

Erfahrungsaustausch zum Thema „E-Government“

Estnische Botschafterin verabschiedet sich aus Innsbruck

Nach fünfeinhalb Jahren als bilaterale Botschafterin der Republik Estland in Österreich stattet Eve-Külli Kala der Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer vor kurzem einen Abschiedsbesuch ab. Begleitet wurde sie von Dr. Hubert Tramposch, dem Honorarkonsul der Republik Estland.

Ein wichtiges Thema des Gespräches, welches sehr intensiv behandelt wurde, war das sogenannte „E-Government“. Die Republik Estland ist europaweit klarer Vorreiter, was die Digitalisierung des öffentlichen Lebens anbelangt. Seit einigen Jahren ist es für die estnische Bevölkerung möglich, in sogenannten „E-Votings“ online zu wählen und Behördengänge übers Internet zu erledigen. Über die Probleme und Möglichkeiten die diese neue Form der Verwaltung bietet, diskutierten Botschafterin Kala und Bürgermeisterin Oppitz-Plörer angeregt. „Im Bereich E-Government können wir von Estland noch viel lernen“, zeigte sich die Bürgermeisterin erfreut über den Erfahrungsaustausch.

Im Austausch mit Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer wurde über die Möglichkeit einer Städtepartnerschaft zwischen der zweitgrößten Stadt Estlands, Tartu und Innsbruck gesprochen. Estland sei einer Partnerschaft gegenüber sehr positiv eingestellt, betonte die Botschafterin. Auch Bürgermeisterin Mag.a Oppitz-Plörer zeigte Interesse.

Dem Land Österreich kehrt Botschafterin Kala nicht den Rücken zu. In ihrer neuen Funktion als estnische Botschafterin der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) hat sie ihren Arbeitsplatz in Wien.

Am Ende des Besuchs sprach Innsbrucks Stadtoberhaupt eine kulturelle Einladung zu den Festwochen der Alten Musik aus. (HS)