Logo Innsbruck informiert
1078005532_0.jpg

Erstmalig Sommerbetreuung in den städtischen Tagesheimen

Betreuungsangebot durch die Standorte Volksschule Reichenau und Innere Stadt erweitert
Die Sommerbetreuung von Innsbrucker Pflichtschulkindern erfolgte bisher während der Sommerferien in den städtischen Schülerhorten. Nun wird dieses Angebot durch die Öffnung zweier Tagesheime erweitert: Heuer findet erstmals eine Sommerferienbetreuung an den Volksschulen Reichenau und Innere Stadt statt. Beide verfügen über entsprechend große Räumlichkeiten und Gärten und vermitteln somit den Kindern nicht das Gefühl, dass sie sich immer noch in der Schule befinden. Am 11. Juli waren der ressortführende Stadtrat Ernst Pechlaner und Amtsleiterin Dr. Karin Zangerl (Familie, Bildung und Gesellschaft) vor Ort in der VS Reichenau, um die kleinen Feriengäste zu besuchen.

„Ergänzend zu unserem bisherigen Betreuungsangebot haben nun zwei weitere Standorte in den Sommermonaten geöffnet“, ist Stadtrat Pechlaner von der Neuerung begeistert: „Das ist ein wichtiges zusätzliches Angebot für Eltern, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.“

Rundum gut betreut
Die Sommerbetreuung geht vom 8. Juli bis zum 23. August, Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr. Maximal zwei Gruppen pro Standort mit höchstens 25 Kindern pro Gruppe sind für die Dauer von sieben Wochen vorgesehen.

Für die Umsetzung wurden Angebote von renommierten Kinderbetreuungseinrichtungen eingeholt. Der Stadtsenat beschloss in seiner Sitzung vom 24. April 2013 einstimmig, den Bestbieter – die Kinderfreunde Tirol – mit der Durchführung der Sommerbetreuung zu beauftragen.
Derzeit sind 48 Kinder – verteilt über die sieben Wochen und für unterschiedliche Zeitspannen – für die beiden Standorte angemeldet. Die Kosten belaufen sich pro Kind und Woche auf 25 Euro plus 3,90 Euro pro Mittagessen.

Städtische Sommerbetreuung – entspannt den Sommer genießen
Insgesamt neun Kindergärten und vier Schülerhorte sind darüber hinaus in Innsbruck ganzjährig geöffnet. Derzeit nehmen rund 1.000 Kinder die Sommerbetreuung in Anspruch, 570 davon besuchen einen Sommerkindergarten, 430 einen Sommerhort.
770 kleine Feriengäste nehmen den Mittagstisch in Anspruch.

Im Rahmen der „familienfreundlichen Stadt“ wird die Ferienbetreuung in den städtischen Kindergärten und Schülerhorten kontinuierlich ausgebaut und trägt dazu bei, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. So hat die Stadt Innsbruck zum Beispiel für den Sommer 2013 im Kindersommer Igls und der Marktgemeinde Rum zwei Kooperationspartner gefunden, mit denen es möglich ist, flächendeckend – auch über die Stadtgrenzen hinaus – eine geregelte Betreuung anzubieten.

Leistbare Betreuung – das ganze Jahr über
Die Räumlichkeiten des Kindergartens Igls werden heuer zum dritten Mal dem Verein „Kindersommer Igls“ zur Verfügung gestellt. Dort werden Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren von 7.30 bis 15.30 Uhr betreut. Der „Kindersommer Igls“ hat wie die städtische Sommerbetreuung vom 9. Juli bis 24. August geöffnet.
Zum zweiten Mal wird auch den Rumer Kindern die Möglichkeit geboten, den städtischen Kindergarten Walderkammweg während der Sommerferien zu den Innsbrucker Konditionen zu besuchen.

Zusätzlich wurden für den Sommer 2013 auch die Sommerbeiträge reduziert: So sind etwa die Tarife für die Ferienkindergärten seit diesem Sommer ident mit jenen des regulären Kindergartenjahres.
Der Besuch im städtischen Kindergarten kostet 8,50 Euro/Woche bis 14 Uhr bzw. 17,75 Euro/Woche bis 17 Uhr.
Die Gebühr für städtische Schülerhorte beträgt 25 Euro/Woche, pro Essen werden 3,40 Euro berechnet.

„Es freut mich, dass wir den Innsbrucker Familien dabei helfen können, einen entspannten Sommer zu genießen, in dem es nicht nur darum geht eine Betreuung für die Kinder zu finden“, erklärt Stadtrat Ernst Pechlaner die Motivation, die Angebote auszubauen und betont, dass die neue Preisgestaltung die Familien entlastet.
12. Juli 2013