Logo Innsbruck informiert

Weihnachten wie es früher war

Eröffnung der Jaufenthaler Krippe am Adolf-Pichler-Platz

Für traditionelle Weihnachtsstimmung sorgt die Jaufenthaler Krippe am Adolf-Pichler-Platz, die am 1. Adventsonntag feierlich eröffnet wurde.

„Als Kinder- und Jugendreferent der Stadt Innsbruck ist es mir wichtig, dass die Tradition der Jaufenthaler Krippe erhalten bleibt und jährlich die Kinderaugen strahlen lässt, wenn das Weihnachtswunder auf Tiroler Art zu bewundern ist“, betont Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

 

Vizebürgermeister Kaufmann erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Thematik der Herbergsuche gerade in diesen Tagen eine sehr aktuelle ist. Zudem sprach er seinen Dank dem Verein der Krippenfreunde Hötting aus, der seit 2004 für die Betreuung der Aufführungen verantwortlich ist. Bis zum 06. Jänner lädt das Schauspiel der mechanischen Krippe täglich zwischen 16:00 und 19:00 Uhr im 30-Minuten-Takt zum Verweilen und Staunen ein.

Friedl Jaufenthaler und seine Liebe zur Handwerkskunst

Der am 30. September 1932 geborene und am 20. Dezember 2004 verstorbene Friedl Jaufenthaler war „Wegmacher“ in Mutters, wo er mit seiner Familie lebte. Er beschäftigte sich seit seiner Jugend mit Handwerks- und Bastelarbeiten. Im Laufe der Jahre entwickelte er bewegliche Ostergräber und Krippen, die nach wie vor Ausdruck seines traditionsverbundenen Lebens und Interesses für religiöses Brauchtum aus Tirol sind.

 

Mehrere tausend Arbeitsstunden investierte der Krippenbauer in die 7 x 3 m große Krippe. Insgesamt 28 bewegliche Figuren, betrieben von 15 Motoren, stellen die Weihnachtsgeschichte in Bild und Ton dar und machen die Krippe zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Friedl Jaufenthaler überließ 2002 der Stadt Innsbruck die Krippe als Geschenk. Zunächst war sie drei Jahre lang in den Rathausgalerien zu sehen, von 2005 bis 2007 in der Norzpassage und seit 2008 erfreut sie jährlich die BesucherInnen am Adolf-Pichler-Platz. (VL)