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Eröffnung der Süd-Röhre der Einhausung Amras

Am Wochenende wird sie für den Verkehr freigegeben.
(RMS) Im Süden Innsbrucks kehrt Ruhe ein: Die Süd-Röhre der Autobahneinhausung Amras wird noch am ersten Dezember-Wochenende für den Verkehr freigegeben. Am 2. Dezember versammelten sich neben Landeshauptmann Günther Platter und Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zahlreiche VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft sowie der ausführenden Baufirmen zur feierlichen Eröffnung.

Die Segnung der neuen Röhre sprachen der evangelische Pfarrer Lars Müller-Marienburg sowie der katholische Pfarrer Patrick Busskamp. Für die Umrahmung des landesüblichen Empfanges zeichneten die Musikkapelle Amras sowie die Schützenkompanie Amras verantwortlich.

Steigerung der Lebensqualität
„Tirol ist ein Transitland und nachdem 40 Jahre lang der gesamte europäische Nord-Süd-Verkehr mitten durch das Dorf Amras gefahren ist, war die Realisierung des Projektes und damit die Lärm- und Gesundheitsentlastung der Bevölkerung eine unbestreitbare Notwendigkeit“, so Landeshauptmann Günther Platter.

„Das, was hier geschaffen wurde, bringt sowohl für Amras als auch für die Stadt Innsbruck eine massive Steigerung der Lebensqualität mit sich“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die Bedeutung des Großprojektes. „Es ist dies ein Verdienst der Anrainerinnen und Anrainer, die jahrelang für diese Einhausung gekämpft haben, aber auch meiner Amtsvorgängerin Hilde Zach, die immer ebenso konsequent die Wichtigkeit des Projektes unterstrich und damit den Weg bereitet hat.“ Die Bürgermeisterin verwies darüber hinaus auf die zukünftigen Naherholungsflächen auf der Einhausung, „die einen zusätzlichen Mehrwert für die Innsbrucker Bevölkerung darstellen werden.“

ASFINAG-Vorstandsdirektor Alois Schedl betonte die ökologische Notwendigkeit der Einhausung: „Mit knapp 70.000 Fahrzeugen im Durchschnitt pro Tag weist dieser Autobahnabschnitt die höchste Verkehrsfrequenz in ganz Tirol auf. Die ASFINAG bekennt sich zu ihrer ökologischen Verantwortung. Im Zentrum unserer Planungen steht stets der optimale Schutz von Mensch und Umwelt.“

Wegweisendes Großprojekt
Im Mai 2009 wurde mit dem Bau auf der A 12 Inntal-Autobahn begonnen. 910 Meter Länge und Investitionskosten von rund 54 Millionen Euro seitens der ASFINAG verdeutlichen die Dimensionen des Großprojektes, das nun plan- und termingerecht fertiggestellt werden konnte. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck beteiligten sich jeweils mit 2,7 Millionen Euro.

50.000 Quadratmeter Beton, 5.000 Tonnen Stahl, 11.000 Quadratmeter an zusätzlichen Lärmschutzwandflächen an den Portalbereichen und 40.000 Quadratmeter Asphalt wurden verbaut. Die besondere Herausforderung in der Umsetzung bestand in der Tatsache, dass der Verkehr auf der Inntal-Autobahn während der Bauarbeiten nicht angehalten werden konnte.
02. Dezember 2011