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Erhöhung der Betriebsbeiträge für Kinderbetreuung

Spürbare Verbilligung soll zur Entlastung der Familien beitragen
Eine Erhöhung der städtischen Betriebsbeiträge von 7 Prozent für alle privaten Innsbrucker Kindergärten, Schülerhorte, Kindergruppen und Spielgruppen kündigt heute Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner an.

„Die Elternbeiträge für Kinderkrippen sind viel zu hoch. Mit der mindestens 50-prozentigen Erhöhung der Betriebsbeiträge für Kinderkrippen wollen wir einen ersten Schritt zu einer spürbaren Verbilligung machen und damit zur Entlastung der Familien beitragen“, betont Stadtrat Pechlaner.

Die Beiträge der Stadt für private Kinderkrippen werden heuer um rund 50 Prozent erhöht. Die letzte Erhöhung hat im Jahre 2010 stattgefunden. Insgesamt werden heuer von der Stadt Innsbruck über 1.350.000 Euro für die Unterstützung privater Kinderbetreuungseinrichtungen aufgewendet.

Kurzfristig sollen die Betriebsbeiträge der Stadt Innsbruck für private Betreuungseinrichtungen gestaffelt nach Öffnungszeiten vergeben werden. „Wer ganztägig geöffnet hat, bekommt mehr. Das ist gerechter“, so Pechlaner. Bisher wurden die Betriebsbeiträge ohne Berücksichtigung der Öffnungszeiten für alle nach der Anzahl der Kinder vergeben.

Die ganztägige und ganzjährige Öffnung ist ein Anliegen der Eltern, bedeutet aber auch einen erhöhten Aufwand. Finanz- und Wirtschaftsreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ist davon überzeugt, dass diese Erhöhung langfristig gut investiert ist: „Uns liegt im Sinne einer familienfreundlichen Stadt viel daran, die privaten Betreuungseinrichtungen angemessen zu unterstützen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiterhin zu verbessern.“
12. März 2013