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Erfolgreiche Absiedlung ermöglicht qualitätvollen Neubau

IIG errichtet in Innsbruck 200 moderne Mietwohnungen
Das Ersetzen von unsanierbarem Wohnraum durch moderne, energieeffiziente Gebäude hat eine entscheidende Voraussetzung: Das Verständnis der bisherigen MieterInnen und ein gut funktionierendes Absiedlungsmanagement. Beides ist der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) beim alten Sillblock in der Sebastian-Scheel-Straße und in der Premstraße ausgezeichnet gelungen. Die früheren Mieterinnen und Mieter sind zufrieden mit den ihnen angebotenen neuen Wohnungen im ganzen Stadtgebiet.

Anstelle der inzwischen abgerissenen Altbauten entstehen bereits rund 200 qualitativ hochwertige Mietwohnungen in Passivhausqualität. Davon überzeugten sich über Einladung von IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Aufwertung der Stadtteile durch Qualität
Bürgermeisterin Oppitz-Plörer verwies darauf, dass die IIG mit dem Bau von fast 200 neuen Wohnungen einen wesentlichen Beitrag zu den 2.000 Wohnungen leiste, „die wir in unserem Arbeitsübereinkommen bis 2018 schaffen wollen.“ In der Premstraße wurden im ersten und zweiten Bauabschnitt bereits rund 100 Wohnungen übergeben. Nun folgen im dritten und letzten Abschnitt weitere 72 Mietwohnungen. Oppitz-Plörer: „Das Ersetzen des alten Substandards durch hochwertigen und auch architektonisch ansprechenden Wohnraum bedeutet gleichzeitig eine Aufwertung für die jeweiligen Stadtteile.“

Danler berichtete, dass die IIG für alle Mieterinnen und Mieter gute Lösungen gefunden habe, „konnten wir ihnen doch durchwegs neuere bzw. sanierte Wohnungen, sogar im gewohnten Umfeld anbieten.“

Die neuen Passivhäuser werden die alten „Energieschleudern“ ersetzen und auch dafür sorgen, dass die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner deutlich weniger von Öl oder Gaspreiserhöhungen abhängig sein werden. Die Mieten sind derzeit mit € 7,50 pro m² inkl. Heizung und Tiefgaragenplatz kalkuliert. Danler: „375 Euro für eine moderne 50m²-Wohnung ist ein leistbarer Preis und widerspricht der gängigen Ansicht, dass Wohnen in Innsbruck unleistbar sei.“
Am ehemaligen Sillblock vergrößert sich die Wohnnutzfläche von 6.000 auf 8.000 m². Dies erlaubt eine Anhebung der durchschnittlichen Wohnungsgröße von 45 m² auf 65 m². Das gesamte Erdgeschoß des neuen Gebäudekomplexes wird ein „Funktionsgeschoß“, das nicht für Wohnzwecke, sondern ausschließlich für Fahrräder, Kinderwägen, Kellerabteile und dgl. reserviert ist.

17 Mio. Euro investiert die IIG allein in den neuen Sillblock. Insgesamt sollen beide Projekte Ende 2014 bezugsfertig sein.
18. April 2013