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Erfahrungsaustausch mit Frankfurt

Eine Delegation aus Frankfurt an der Oder informierte sich über die Tiroler Ausbildung von Fachkräften.
Vom 21. bis zum 24. Februar befand sich eine Delegation der Industrie- und Handelskammer Projektgesellschaft Ostbrandenburg in Innsbruck, um sich einige Anregungen bezüglich der Entwicklung von Beratungs- und Bildungsangeboten vom Zukunftszentum Tirol, der Volkshochschule und der Ferrarischule zu holen.

Im Zuge des Aufenthalts in Innsbruck statteten die Frankfurter Bildungs- und Arbeitsmarktexperten auch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer einen Besuch ab. „Ich freue mich, dass die Bildungsstadt Innsbruck über Österreichs Grenzen hinaus einen guten Ruf genießt und Anregungen für positive Entwicklung in anderen Regionen geben kann“, begrüßte Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer die Delegationsleiter.

Die Region um Frankfurt an der Oder kämpft mit einer hohen Abwanderungsrate und in der Folge mit Fachkräftemangel. Um diesen Problemen Abhilfe zu leisten, informiert sich die elfköpfige Delegation zurzeit in Innsbruck speziell über die vom Zukunftszentrum entwickelte Kompetenzbilanz, ein Planspiel und Kompetenzverfahren für Lehrlinge. Die VHS stellt dazu praxisnah die Anwendung des Kompetenzorientierungsverfahrens dar.

Weiters folgte ein Besuch der Ferrarischule, in welcher aufgezeigt wurde, wie mittlere und höhere Schulen in Tirol in vergleichsweise kurzer Ausbildungszeit Fachkräfte gut ausbilden und ihnen durch die Vermittlung eines breiten Allgemeinwissens auch den Weg zu einer Weiterbildung bis hin zum Studium öffnen. Diese gut funktionierenden Tiroler Methoden können Menschen eine bessere Situation am Arbeitsmarkt verschaffen und tragen so zur Lösung von arbeitspolitischen Problemen bei.

24. Februar 2011