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Zahlreiche Experten referierten auf der gemeinderätlichen Enquete „kommunale Sicherheit“ (v.l.): Mag.a Sommer (Moderation), DSA Gstrein (Suchtkoordinator des Landes Tirol), Vizebürgermeisterin Pitscheider, Polizeioberkommissar Braun (Polizeipräsidium Stuttgart), Vizebürgermeister Kaufmann, Schmidt (Leiter der Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention der Stadt Stuttgart), Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, Staatsanwalt Willam, DI Häberlin (Stadt Wien) DSA Thomas Schatz (SchuSo – Schulsozialarbeit Innsbruck), Amtsf. Stadtrat Leopold Wittmann (Vorsitzender Sicherheitsbeirat Schwechat) und Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas.
Zahlreiche Experten referierten auf der gemeinderätlichen Enquete „kommunale Sicherheit“ (v.l.): Mag.a Sommer (Moderation), DSA Gstrein (Suchtkoordinator des Landes Tirol), Vizebürgermeisterin Pitscheider, Polizeioberkommissar Braun (Polizeipräsidium Stuttgart), Vizebürgermeister Kaufmann, Schmidt (Leiter der Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention der Stadt Stuttgart), Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, Staatsanwalt Willam, DI Häberlin (Stadt Wien) DSA Thomas Schatz (SchuSo – Schulsozialarbeit Innsbruck), Amtsf. Stadtrat Leopold Wittmann (Vorsitzender Sicherheitsbeirat Schwechat) und Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas.

Sicher Leben in Innsbruck: Dialog schafft städtische Sicherheit

Am 31. Oktober fand eine gemeinderätliche Enquete zur städtischen Sicherheit statt

Wann fühlen BürgerInnen sich sicher in einer Stadt und was können Stadtverwaltung und Politik dazu beitragen? „Ein sorgsamer Umgang mit der Sicherheit einer Stadt fordert eine intensive Auseinandersetzung mit sämtlichen Faktoren. Gerne möchten wir die Erfahrungen anderer Städte zu diesem Thema erfahren und mögliche Maßnahmen für die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker ableiten“ so die Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Der Gemeinderat lud zur 3. gemeinderätlichen Enquete „Kommunale Sicherheit“ am 31. Oktober in den Gemeinderatssitzungssaal. Experten aus dem In- und Ausland gaben zu diesem Thema Einblicke in ihre Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen und Städten. In Dialogen mit den Referierenden sammelten die Teilnehmenden weitere Informationen und Anregung zum Umgang mit kommunaler Sicherheit.

 

Verschiedene Städte – Gemeinsame Impulse

Polizeioberkommissar Sebastian Braun vom Polizeipräsidium Stuttgart berichtete gemeinsam mit Gunter Schmidt, Leiter der Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention/Referat Recht, Sicherheit und Ordnung der Stadt Stuttgart über den Weg der Stadt Stuttgart zum Schutz öffentlicher Räume. „Eine Stadt kann nur sicher sein, wenn sowohl präventive und repressive Maßnahmen gesetzt und durchgeführt werden“, sind beide überzeugt.

Der Vorsitzende des Schwechater Sicherheitsbeirates, Stadtrat Leopold Wittmann, gab Einblicke in die BürgerInnenbeteiligung in Schwechat und informiert die Teilnehmenden, wie der Sicherheitsbeirat aufgebaut ist bzw. wirkt und erklärt: „Diese Beteiligungsinstrumente helfen, das Leben der Schwechaterinnen und Schwechater so sicher wie möglich zu gestalten“.

DI. Udo Häberlin von der MA 18, Stadt Wien, befasste sich mit der urbanen Sicherheit bei Nacht und stellte fest: „Die Stadt wird durch die Wahrnehmung und neue Trends in der Beanspruchung öffentlicher Freiräume, aber auch durch demografische und soziale Veränderungen vor neue Herausforderungen gestellt, die zum Beispiel die Sicherheit in der Stadt betreffen.“

 

Zusammenarbeit für Sicherheit in Innsbruck

„Sozialarbeit schafft Sicherheit. Die abgestimmte Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft unterstützen diese Arbeit bestmöglich“, so der Suchtkoordinator des Landes Tirol DSA Christof Gstrein zum Thema Drogenkriminalität und Prävention. Die Bekämpfung der Drogenkriminalität aus der Sicht der Strafverfolgungsbehörde beschreibt Staatsanwalt Mag. Thomas Willam: „Prävention schützt vor Straftaten, aber auch das Wissen von oder Erfahrungen mit dem Strafvollzug sind wichtiger Teil der Bekämpfung von Drogenkriminalität“.

Seine Erfahrungen mit Schulprojekten gibt AI Horst Lehner vom Landeskriminalamt weiter. Er referierte über wichtige Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen, über Projekte zur Intervention bei Gewalthandlungen durch SchülerInnen und Beurteilung der vorhandenen Eskalationsgefahr, Deeskalation und Schutz vor weiteren Schäden. DSA Thomas Schatz vom SchuSo – Schulsozialarbeit setzt verstärkt auf ganzjährige und regelmäßige Betreuung der SchülerInnen: „Durch Beziehungsarbeit und den Aufbau von Vertrauen schaffen wir ein Verhältnis der Offenheit und so schaffen wir es oft, Gewalt bereits im Ansatz zu vermeiden.“  

Nach den Vorträgen fand ein Dialog und Austausch mit den Referierenden statt, bei dem diese den Teilnehmenden tiefere Einblicke in die Themen ermöglichten und offene Fragen beantworteten. „Wir werden als Stadt sicher von diesen Inhalten profitieren“, sind sich die Bürgermeisterin und Anwesenden einig.

 

Beiträge werden live übertragen

Die Enquete wurde mit einen Live-Stream im Sender „Freirad“ übertragen und kann jederzeit nachgehört werden. Die Dokumentation wird auf der Webseite der Stadt Innsbruck (www.innsbruck.gv.at) zum Download bereitgestellt. So sind die Referate Interessierten transparent und öffentlich zugänglich. (IKM)