Logo Innsbruck informiert

Einladung zum Innsbrucker Almentag

Innsbrucker Almentag am 24. September 2011
Der Herbst lädt ganz besonders zum Erwandern und Erleben der Innsbrucker Almen ein. Nach der erfolgreichen Premiere letztes Jahr im Oktober, lädt die Stadt Innsbruck am 24. September heuer wieder zum Innsbrucker Almentag. „Die Almen rund um die Stadt sind beliebte Ausflugsziele mit Wander-, Sport- und Erholungsmöglichkeiten. Ich würde mich freuen, auch Sie dort zu treffen“, so Initiator Vizebürgermeister Franz X. Gruber, der politisch u.a. für Grünraum, Almen und Naherholung zuständig ist.

Mit dabei sind heuer die Arzler Alm, die Bodenstein Alm, die Möslalm, die Seegrube, das Ausfluggasthaus Rauschbrunnen, das Alpengasthaus Heiligwasser, die Hochmahdalm am Patscherkofel, sowie die Amtsäge im Karwendel.

Innsbrucks Almen bieten unverwechselbares, alpines Naturerlebnis und sind doch so nah an der Stadt. Sie sind nicht nur beliebte Ausflugsziele für Einheimische und Gäste, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der Landwirtschaft und Pflege der alpinen Kulturlandschaft. „Lebensqualität bedeutet in wenigen Minuten inmitten der alpinen Natur zu sein. Das ist in Innsbruck möglich und das ist für eine Stadt einzigartig“, so Vizebürgermeister Franz X. Gruber. Im Besitz der Stadtgemeinde Innsbruck befinden sich fünf bewirtschaftete Almen: Es sind dies die Arzler Alm, die Bodensteinalm, Höttinger Alm, die Möslalm im Karwendel und die Fronebenalm im Stubai.

Programm 2. Innsbrucker Almentag am 24. September
• Arzler Alm: Familienfest von 11 bis 16 Uhr, geboten wird Spiel, Spaß und kreatives Gestalten für die kleinen Gäste
• Bodenstein Alm: Gaumenfreuden mit exklusiven Almspezialitäten
• Möslalm: Hirten- und Almleben mit hausgemachten Almschmankerln aus der eigenen Landwirtschaft und Besichtigung der almeigenen Käserei
• Seegrube: Ab 9 Uhr bietet die Alpenlounge Seegrube ein „Bergfrühstück“
• Heiligwasser: 15 Uhr heilige Messe in der Wallfahrtskirche Heiligwasser
• Hochmahdalm: Kulinarische Köstlichkeiten und Kinderspielplatz
• Amtsäge: Es singt der Moser-Zweigsang aus Grainau (ganztägig) und geboten werden Wildspezialitäten aus dem Gleirschtal. Außerdem können die Amtsägenquellen besichtigt werden.
• Rauschbrunnen: Die Wirtsleute verwöhnen mit beliebten Schmanklern, Almmusik und Gesang.

Teilnehmende Almen und Ausflugsgasthäuser im Detail
Arzler Alm, 1067 Meter
Die Arzler Alm ist einfach zu erreichen, von der Hungerburg zuerst dem Rosnerweg folgend, dann Richtung Nordosten auf dem Waldsteig Nr. 218 in ca. 25 Minuten zur Arzler Alm (Wegweiser) oder man nimmt die Forststraße (45 Minuten). Vom Landeshauptschießstand (Parkplatz) gelangt man ebenfalls auf einer Forststraße in ca. einer Stunde zur Arzler Alm. Am Kinderspielplatz ist auch für die jungen Gäste für Unterhaltung gesorgt.
Pächter: Familie Anzengruber, Tel. 0664/655 33 95, info@arzleralm.at, www.arzleralm.at

Bodensteinalm, 1661 Meter
Ausgangspunkt zur Bodensteinalm ist der Parkplatz der Nordkettenbahnen auf der Hungerburg. Wer lieber mit der Seilbahn auf die Seegrube fährt, wandert unterhalb der Seilbahnstation nach Osten über die große Schutthalde etwas steil abwärts in ca. 30 Minuten zur Bodensteinalm. Der Weg ist markiert und auch für Kinder mit guten Bergschuhen leicht begehbar. Von der Bodensteinalm kann man auf dem Steig 216 zum Rastlboden absteigen und gelangt dann dem Forstweg nach Osten folgend zur Arzler Alm und weiter zur Hungerburg.
Spezialitäten aus der Küche sind Schweinsbraten, Gulasch und alle Arten von Knödeln.
Pächterin: Edith Felder, Tel. 0664/104 39 45

Rauschbrunnen, 1088 Meter
Das Ausfluggasthaus Rauschbrunnen auf der Nordkette ist in einer familienfreundlichen Wanderung in rund einer Stunde von Sadrach aus zu erreichen. Oben wird man nicht nur durch einen herrlichen Blick auf die Stadt und die südliche Bergewelt, sondern auch mit kulinarischen Köstlichkeiten belohnt.
Kontakt: Familie Berchtold, Tel. 0664/407 55 54

Möslalm, 1252 Meter
Die Möslalm liegt, obwohl näher bei Scharnitz, auf Innsbrucker Gemeindegebiet. „Alm wie es früher war“, lässt sich auf der Möslalm hautnah erleben. Die Landwirtschaft steht im Vordergrund, die Milch der auf umliegenden Bergwiesen weidenden Rinder wird direkt auf der Alm zu Käse und Butter weiterverarbeitet und den Gästen serviert.
Zu erreichen ist die Alm von Scharnitz aus Richtung Karwendeltäler. Der kürzeste Fußweg (ca. drei Stunden) führt vom Hafelekar hinunter ins Mandltal und Samertal. Eine etwas längere (ca. vier Stunden) aber leichtere und landschaftlich reizvollere Strecke führt den Goetheweg entlang zur Pfeis und dann durchs Samertal.
Pächter: Familie Kircher, Tel. 0664/914 26 70

Seegrube, 1905 Meter
Inmitten zerklüfteter Berglandschaft, wo die Sonne am längsten erstrahlt, dort befindet sich das Juwel der Innsbrucker Nordkette: die Alpenlounge Seegrube. Entspannen mit Blick auf Innsbruck kann man in den gemütlichen Stuben der Alpenlounge, wo traditionelle Kreationen aus heimischen Produkten aufgetischt werden. Für das leibliche Wohl sorgt ein Selbstbedienungsrestaurant im Erdgeschoss und an Freitagen, Samstagen, Sonn- und Feiertagen das Restaurant mit Service im 1. Stock.
Kontakt: Tel. 0664/884 47 817, www.seegrube.info, service@seegrube.info

Heiligwasser, 1240 Meter
Inmitten des Innsbrucker Hausberges Patscherkofel liegen die Wallfahrtskirche und das Alpengasthaus Heiligwasser. Erwandern lässt sich das familienfreundliche Ziel über zahlreiche leichte Wege und Anstiege. Der einfachste davon ist mit der Patscherkofelbahn bis zur Mittelstation und anschließend in etwa 20 Minuten zu Fuß über die Teehütte nach Heiligwasser.
Kontakt: Familie Thurnbichler, Tel. 0664/154 97 50, www.heiligwasser.at

Hochmahdalm, 1907 Meter
Die Hochmahdalm ist in ca. 20 Gehminuten von der Patscherkofel Bergstation aus erreichbar. Der Almbetrieb mit Jausenstation verfügt über eine herrliche Sonnenterrasse auf der man köstliche Tiroler Spezialitäten wie Kaiserschmarrn, Schweinsbraten, Tirolerknödel, Kasknödel, Speck, Zirmschnaps etc. genießen kann.
Die Hochmahdalm ist ein beliebter Musikantentreff, wo gerne musiziert wird. Kinder können sich am Spielplatz nach Herzenslust austoben.
Pächter: Familie Kienast, Tel. 0650/473 05 67

Amtsäge, 1196 Meter
Die Amtsäge im Karwendel ist seit 1600 als ehemalige Säge mit zwei Mühlrädern des k.k.Salzamts zu Hall bekannt. Zu erreichen ist sie am besten von Scharnitz aus durch die Glairschklamm. Das Hauptaugenmerk der angebotenen Schmankerln liegt auf Rationalität. Wild vom Jäger aus dem Glairschtal wird genauso aufgetischt, wie Käse von den benachbarten Almen.
Kontakt: Tel. 0664/2818914, www.amtsaege.at

20. September 2011