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Eine Zugfahrt war Auftakt zu 67 ½ Jahren Ehe

Steinerne Hochzeit von Irmgard und Josef Facchini.
67 ½ Jahre verheiratet zu sein, ist wahrlich eine Leistung, die gewürdigt werden muss. Am 16. Jänner kam Sozialreferent Vizebürgermeister Franz X. Gruber ins Wohnheim Tivoli, um dem Ehepaar Irmgard und Josef Facchini zur Steinernen Hochzeit, die sie am Tag zuvor gefeiert hatten, zu gratulieren.

Frau Facchini lebt seit mehr als vier Jahren im Wohnheim Tivoli, sie war eine der ersten Bewohnerinnen, die in das 2007 neu errichtete Wohnheim zog. Josef Facchini, der noch immer selbstständig in der gemeinsamen Wohnung in Pradl lebt, besucht seine Ehefrau jeden Tag.

Der frühere Terrazzoleger und die Hausfrau sind beide in Bregenz geboren. Josef Facchini kam schon als zwölfjähriger Junge nach Innsbruck, da sein Vater eine Stelle als Maurer in der Stadt gefunden hatte. Irmgard zog erst nach der Hochzeit im Jahre 1944 in die Tiroler Landeshauptstadt. Kennengelernt hatten sich die beiden auf einer Zugfahrt nach Rom. „Meine Frau war mit einer Mädchenreisegruppe unterwegs, ich mit einer Burschengruppe“, erzählt der rüstige 91-Jährige. Für die Hochzeit hat der damals in Murmansk stationierte Soldat zehn Tage Sonderurlaub bekommen. Ein Sohn, eine Tochter und ein Enkelkind gingen aus der glücklichen Ehe der beiden Wahlinnsbrucker hervor.
16. Jänner 2012