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Eine saubere Lösung

Neue Wertstoffsammelinsel in der Innstraße vorgestellt.
Bis vor kurzem befand sich direkt vor dem Turnusvereinshaus in der Innstraße bzw. in der namenlosen Verbindungsstraße hin zum Innufer eine Wertstoffsammelinsel, die als lose Container-Ansammlung bei den AnrainerInnen auf wenig Gegenliebe stieß. Angeregt durch die Aktion „Gemeinsam wohnen, gemeinsam leben“, die im Herbst 2009 von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und gemeinnützigen Wohnbauträgern initiiert wurde, konnte nun diese Sammelinsel verlegt und ansprechend gestaltet werden.
Wohnungsstadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und Umweltstadtrat Ernst Pechlaner stellten am 4. Februar gemeinsam mit VertreterInnen des Mieterkomitees und mit DI Josef Seeber und DI Reinhard Oberguggenberger (Geschäftsbereichleiter Abfallwirtschaft) von der IKB AG die neue Wertstoffsammelinsel vor.

„Ich möchte mich bei allen Ämtern und Beteiligten bedanken, denn wir haben nun die ansprechendste Lösung für die Anrainerinnen und Anrainer aus St. Nikolaus gefunden“, betonte StRin Pokorny-Reitter. „Besonders erfreulich ist diese neue Insel aber für die Mieterinnen und Mieter des angrenzenden Gebäudes, denn diese Variante sieht nicht nur sauberer aus, sondern verbessert auch die Parkplatzsituation in der Seitenstraße.“
„Mir ist die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit unseren rund 140 Wertstoffsammelinseln im gesamten Stadtgebiet, die von der IKB hervorragend betreut werden, wichtig“, ergänzte StR Pechlaner. „Seit die Entsorgungsintervalle verkürzt wurden, ist die Zufriedenheit noch gestiegen, aber wir sind natürlich stets bemüht, die Situation weiter zu optimieren, um Innsbruck sauber zu halten.“

Direkt an der Innstraße gelegen, musste für die neue Insel eine kleine Begrenzungsmauer entfernt und die gesamte Fläche ein Stück weit nach hinten (von der Straße weg) verlegt werden. Begrenzt wird die saubere und strukturierte Wertstoffsammelinsel von einem Zaun. Die Kosten des Umbaus beliefen sich auf rund 30.000 Euro.

Angeregt wurde die Verlegung von den MieterInnen im Zuge der „Gemeinsam wohnen, gemeinsam leben“-Gespräche, die die Wünsche der BewohnerInnen in ausgewählten Hausanlagen erhoben. Dabei ließ sich feststellen, dass den InnsbruckerInnen in Gemeinschaftshäusern Sauberkeit in den Anlagen, speziell in der Abfallentsorgung, besonders wichtig ist.
04. Februar 2011