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Ein „Weltfest" für ein friedliches Miteinander

Benefizveranstaltung mit Musik und Tanz.
„Es lebe die Welt“ – unter diesem Motto stand der Abend des 8. Oktober im Treibhaus. „Das Weltfest ist mittlerweile aus Innsbruck nicht mehr wegzudenken“, bedankte sich Stadträtin Patrizia Moser in ihren Begrüßungsworten bei Koordinator Efendi Onay (Integrationsbüro Innsbruck) und dem Organisationsteam.

„Innsbruck ist lebenswert für alle, die hier leben“, bedankte sich Onay für die Unterstützung der Stadt Innsbruck für das ausverkaufte Fest, dessen Erlös zwei sozialen Einrichtungen in Innsbruck zugute kommt. Das Projekt "Welt-Fest" des Innsbrucker Integrationsbüros ist die größte Integrationsveranstaltung Tirols und ist sogar nationaler Preisträger des Jugend-Karls-Preises 2010, welcher vom Europäischen Parlament und der Internationalen Karlspreisstiftung Aachen ausgeschrieben wird.
 
Rund 300 freiwillige Helfer aus den verschiedensten Herkunftsländern trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei, 15 Migrantenvereine aus ganz Tirol beteiligten sich an den Vorbereitungen. Kulturstadträtin Patrizia Moser war beeindruckt von der integrativen Kraft der Veranstaltung. "Das Fest tragt zum interkulturellen Dialog und zur Festigung der europäischen Identität bei und sei beispielhaft dafür, wie Innsbruckerinnen und Innsbrucker als Gemeinschaft zusammenleben können, sagte sie in ihrer Eröffnungsrede und fügte noch hinzu, "Unsere Unterstützung ist Ihnen sicher."

Neben einem vielfältigen Programm aus Musik, Tanz und Theater bot die Benefizveranstaltung auch einen Rahmen, in dem sich Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen und austauschen können. Durch das Festival sind auch zahlreiche andere Initiativen entstanden, rund 70 Personen arbeiten derzeit an Sozialprojekten des Integrationsbüros Innsbruck.
10. Oktober 2011