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Ein Hoch auf alle Herlinden!

Jährliches Herlinden-Treffen mit Baumpflanzung in der Musik-Mittelschule Innsbruck
Herlinde ist ein seltener Name, gerade deshalb feiern seine Trägerinnen den Tag ihrer Schutzpatronin am 12. Oktober umso ausgiebiger. Das alljährliche Herlinden-Treffen wurde bereits zur liebgewordenen Tradition und lockt jedes Jahr mehr Herlinden an. Die Initiatorin Herzlinde Wurzer lud heuer am 14. Oktober alle ihre Namensgenossinnen in die Musik-Mittelschule Innsbruck. Dort wurde nach alter Tradition ein Lindenbaum gepflanzt.

Für die Pflanzung des Baums stellte sich wiederum das Amt für Grünanlagen der Stadt Innsbruck zur Verfügung. Die Innsbrucker Gemeinderätin Herlinde Ladurner-Keuschnigg, die selbst noch kein Treffen verpasst hat, überbrachte die besten Grüße von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Grünraumreferenten Vizebürgermeister Franz X. Gruber. Im Anschluss an die symbolische Baumpflanzung konnten sich alle Anwesenden bei einem Umtrunk näher kennen lernen.

Für Unterhaltung sorgten die SchülerInnen der Musik-Mittelschule Innsbruck unter der Leitung von Direktor Georg Pöll. „Es ist mir eine Ehre, dass dieser Baum unseren Schulhof bereichert. Er ist ein Symbol für alles, das klein anfängt und zu etwas Großem heranwächst“, freut sich Pöll und lud alle Anwesenden ein, sich die jährliche Musical-Aufführung der Musik-Mittelschule anzuschauen.

Noch mehr Herlinden anlocken

Weitere Ziele neben der jährlichen Pflanzung eines Baumes sind für die Herlinden das Finden eines Neugeborenen mit dem seltenen Namen und das Ansprechen von noch mehr Namensvetterinnen für das nächste Treffen. „Vor zwölf Jahren schrieb ich alle Herlinden an, die ich oder meine Freunde kannten und wir trafen uns auf einen Plausch im Gasthaus. Dies hat uns so gut gefallen, dass wir seitdem jedes Jahr ein Herlinde-Fest organisieren“, erzählt die Initiatorin Herlinde Wurzer. Heuer kamen 24 Damen aus ganz Tirol, ja sogar aus dem Lungau zusammen.

Mittlerweile stehen schon elf Linden auf Innsbrucker Stadtgebiet, sie wachsen im Resselpark, in den Gärten des Wohnheims Pradl, der Lebenshilfe, des Pfarrkindergartens Amras, der Volkschule Reichenau, des Hauses Franziskus des Seraphischen Liebeswerkes, im Hof der Eugenkaserne, im Alpenzoo, im Schlosspark Ambras und im Garten des Kinder- und Jugendheims Jugendland.
14. Oktober 2011