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Ein besseres Zusammenleben durch ordentliche Mülltrennung

StRin Pokorny-Reitter und StR Pechlaner präsentieren Pilotprojekt.
(RMS) Wo viele Menschen zusammenleben, sind Ordnung und Sauberkeit umso mehr gefragt. Eine konsequente Abfalltrennung schafft dabei die Basis für saubere Gemeinschaftsflächen – und verbessert so das Zusammenleben der Hausparteien.
Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und Stadtrat Ernst Pechlaner stellten am 12. November ein neues Mülltrennungssystems vor, das als Pilotprojekt im Rahmen der Initiative „Gemeinsam wohnen, gemeinsam leben“ und unter Federführung des Referates für Umwelttechnik und Abfallwirtschaft der Stadt Innsbruck initiiert wurde.

„Wir haben in drei Innsbrucker Wohnanlagen Befragungen zu diesem Thema durchgeführt und erkannt, dass in einer Hausgemeinschaft, die aktiv Müll trennt, das Zusammenleben besser funktioniert“, weiß StRin Pokorny-Reitter zu berichten. „Nun bieten wir den BewohnerInnen in diesen drei Wohnanlagen nicht nur Informationsveranstaltungen an, sondern auch spezielle, robuste Wertstoffsammeltaschen, mit denen die Mülltrennung ein Kinderspiel wird“, so die Stadträtin.

„Richtige Mülltrennung spart Geld“, betonte StR Pechlaner. „Fehlende Mülltrennung bedeutet höhere Restmüllvolumen und diese resultieren in höheren Betriebskosten. Wenn sich die Abfalltrennung deutlich verbessert, können bei allen drei Wohnanlagen realistische Einsparungen von jährlich bis über 3.000 Euro erzielt werden. Dies sollte gleichzeitig auch eine tolle Motivation für die BewohnerInnen sein, die Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen.“

Informationsveranstaltungen und Abfallberatungen sollen zur Bewusstseinsbildung und Aufklärung der BürgerInnen beitragen, organisierte Führungen zu Entsorgungsfirmen gerade für Kinder und Jugendliche den Bezug zum Thema schaffen. Noch ist das Mülltrennungssystem als Pilotprojekt auf die drei ausgewählten Wohnanlagen beschränkt, bei Erfolg ist aber eine Ausweitung vorgesehen.

Das Projekt „Gemeinsam wohnen, gemeinsam leben“ wird seit über einem Jahr von der Stadt Innsbruck in Partnerschaft mit dem Land Tirol und den Wohnbauträgern Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG), Neue Heimat Tirol und Tigewosi durchgeführt. Ziel ist die Verbesserung des Zusammenlebens in städtischen und gemeinnützigen Wohnanlagen.
12. November 2010