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Ehepaar Haller feiert Steinerne Hochzeit

67,5 Jahre Seite an Seite
Theodor und Dorothea Haller feierten ihr steinernes Hochzeitsjubiläum. Nach 67,5 Jahren Ehe traf Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die beiden am 22. Februar sehr rüstig in den eigenen vier Wänden an.

„Ich habe mich gefreut Sie kennen zu lernen, es war sehr kurzweilig und wenn Sie weiter so agil bleiben, habe ich die Chance Sie 2015 zu Ihrem 70. Hochzeitsjubiläum wieder besuchen zu dürfen“, so Innsbrucks Bürgermeisterin.

Geheiratet wurde 1945. Damals gab es kein Standesamt, dieses wurde erst von der Besatzungsmacht eingerichtet, deshalb wurde vor der standesamtlichen Heirat die kirchliche in der Basilika Wilten vollzogen.

Kennengelernt hat sich das Ehepaar Haller auf der Skipiste. Herr Haller war auf Skiausflug mit einer Bekannten, die eine Freundin seiner Frau war. Damals 16-jährig imponierte ihm seine heutige Ehefrau sofort, da sie eine sehr gute Skifahrerin war und auch sonst sehr aktiv wirkte. Bis die beiden endlich heiraten konnten, mussten sie die leidvollen Kriegsjahre überstehen. Herr Haller wurde zum Reichsarbeitsdient eingezogen und wurde im Laufe der Jahre auch an der Front eingesetzt. Dorothea Haller machte eine kaufmännische Ausbildung bei der Firma „Betten Gürtler“, die je ein Geschäft in der Pradlerstraße und in der Leopoldstraße hatten. Auch sie wurde zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Sie hat in Dornbirn in einer Konservenfabrik gearbeitet. Während dieser schweren und entbehrungsreichen Zeit hielten die beiden brieflich Kontakt.

Theodor und Dorothea Haller haben einen Sohn, eine Tochter und einen Enkel. Letzterer lebt allerdings in Australien.
22. Februar 2013